Am Montagmorgen wurden in mehreren Schulen in Zagreb, Split und Rijeka erneut Evakuierungen durchgeführt, nachdem neue Meldungen über mögliche Sprengsätze eingegangen waren.
Die Polizei bestätigte den Eingang von Warnmeldungen und den Einsatz von Beamten vor Ort, die Inspektionen gemäß den geltenden Sicherheitsprotokollen durchführten.
Die Vorfälle ereignen sich inmitten einer breiteren Welle von Bombendrohungen, die Kroatien in der vergangenen Woche heimgesucht und landesweit Schulen und andere öffentliche Einrichtungen beeinträchtigt haben.
Der Unterricht wurde aufgrund von vorsorglichen Evakuierungen wiederholt unterbrochen.
Die Behörden berichteten, dass sich die Bedrohungen nicht nur auf Schulen beschränkten, sondern auch Kindergärten, Einkaufszentren und verschiedene staatliche Einrichtungen ins Visier genommen wurden.
Allein in der vergangenen Woche wurden mehr als 500 Drohungen registriert, die an Bildungseinrichtungen, lokale Regierungsstellen, die nationale Regierung, das Parlament, die Polizei und ausgewählte Medienhäuser gesendet wurden.
Die in der vergangenen Woche durchgeführten polizeilichen Ermittlungen bestätigten, dass alle gemeldeten Bedrohungen in Schulen und Kindergärten in Zagreb an diesem Tag falsch waren, nachdem an mehreren Standorten gründliche Sprengstoffkontrollen durchgeführt worden waren.
Die Stadtverwaltung von Zagreb verurteilte die Vorfälle heute und bezeichnete sie als bewusste Versuche, bei Kindern Angstzustände auszulösen und das Bildungssystem zu stören.
Sie bekräftigten, dass auch falsche Bombendrohungen eine Straftat darstellen, und äußerten die Erwartung, dass die Verantwortlichen schnell ermittelt würden. Die Koordination zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Jugend wird fortgesetzt; Evakuierungsentscheidungen werden in Absprache mit den Strafverfolgungsbehörden getroffen.
Der stellvertretende kroatische Ministerpräsident und Innenminister Davor Božinović bezeichnete die Welle der Bedrohungen zuvor als eine Form hybrider Aktivitäten und wies auf Ähnlichkeiten mit Vorfällen in der gesamten Region hin.
Er bestätigte, dass die kroatischen Behörden mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, da einige der E-Mail-Server und Domains, die zum Versenden der Drohungen verwendet wurden, vermutlich im Ausland ansässig sind.
Die Polizei betont, dass jede Meldung als echte Gefahr behandelt wird, bis das Gegenteil bewiesen ist. Umfangreiche Ermittlungen zur Aufdeckung der Drahtzieher der koordinierten Kampagne laufen.
Redaktion Breaking News
Bild: Dalmatinka-Media





