Wie Dnevnik.hr berichtet, sollen an der Pelješac-Brücke in Kroatien noch in diesem Jahr Reparaturarbeiten durchgeführt werden, nachdem an mehreren Brückenpfeilern Oberflächenrisse festgestellt wurden.
Beamte von Hrvatske ceste erklärten, die Risse stellten keine Gefahr für die Stabilität oder Sicherheit der Brücke dar, es würden aber bereits Reparaturen geplant, um schwerwiegendere Langzeitschäden zu verhindern.
Ivica Budimir, Vorstandsvorsitzender von Hrvatske ceste, erklärte, dass die oberste Betonschicht an den betroffenen Abschnitten bis zur Hauptbewehrungskonstruktion abgetragen und anschließend wiederhergestellt und zusätzlich geschützt werde.
Er sagte, die Reparaturen seien notwendig, weil Salz und Feuchtigkeit durch die Risse eindringen könnten, was in den nächsten 20 bis 30 Jahren zu einer beschleunigten Beschädigung der Hauptbewehrung im Inneren der Brückenpylone führen könnte.
Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Oktober, nach dem Ende der Touristensaison, beginnen und vor Beginn der nächsten Saison abgeschlossen sein.
Budimir sagte, die Reparaturen würden nur minimale Auswirkungen auf den Verkehr haben und bestätigte, dass die Brücke während der gesamten Bauzeit geöffnet bleibt.
Neben den Rissen wurden bei den Inspektionen auch mehrere kleinere Mängel festgestellt. Dazu gehören leichter Rost an Teilen der Stahlkonstruktion und notwendige Reparaturen an den unteren Abschnitten einiger Pfeiler.
Die Behörden bezeichneten dies als routinemäßige Wartungsarbeiten, wobei die Risse an den Strommasten weiterhin die Hauptpriorität darstellten.
Da die Brücke noch unter Garantie steht, übernimmt der für den Bau verantwortliche Auftragnehmer die Kosten der Reparaturarbeiten.
Hrvatske ceste erklärte, dass jährliche Inspektionen und Untersuchungen durchgeführt würden und bestätigte, dass der Gesamtzustand der Betonkonstruktion weiterhin gut sei.
Budimir fügte hinzu, dass der Brückenkonstrukteur die Baustelle ebenfalls besichtigt habe und dass offizielle Berichte bestätigten, dass derzeit keine Sicherheitsbedenken hinsichtlich des Verkehrs oder der Stabilität der Brücke bestünden.
Redaktion Breaking News
Bild: Dalmatinka-Media




