Ein Einheimischer von Hvar erregte großes öffentliches Aufsehen mit einem Beitrag in der Facebook-Gruppe „Stari Grad na Hvaru“, in dem er vor einem Vorfall in der Bucht Čisti dol aufmerksam machte.
Genauer gesagt, hat der Kapitän einer 40 Meter langen Yacht den gesamten Strand bewusst privatisiert – er ankerte das Schiff nur zwanzig Meter vom Ufer entfernt und sperrte die Bucht mit Seilen ab, um den Gästen absolute Privatsphäre zu gewährleisten und anderen Schwimmern den Zugang gänzlich zu verwehren.
Der Autor des Beitrags wies ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um ausländische Staatsbürger handelte, sondern um eine einheimische Besatzung und Yacht aus Kroatien.
Nach dem Eingreifen der Wasserschutzpolizei bzw. der Hafenbehörde wurde die Yacht schnell verlegt und ordnungsgemäß verankert, sodass der beliebte Strand wieder für alle Bürger und Touristen zugänglich war.
„Ich hoffe, der Kapitän hat etwas verstanden… denn man kann niemandem, insbesondere nicht den eigenen Leuten, den Zugang zum Strand verweigern“, sagte der Verfasser des Beitrags und schloss daraus, dass das Seegebiet und die Strände für alle Menschen frei zugänglich seien.

Redaktion Nautik
Bild: Stenko DellOrco




