Die Adria , eines der ruhigsten und brillantesten Meeren im Mittelmeer, ist der richtige Ort zum Segeln mit voller Kraft, für die Besichtigung der Schönheiten der Adria mit Motorbooten oder um einfach die Freizeitfischerei zu genießen.
Entlang der 6278 km langen kroatischen Küste erwarten Sie 1244 Inseln, Inselchen, Klippen und Riffe mit tausenden von Nass- und Trockenliegeplätzen, die ganzjährig verfügbar sind, sowie mit modernen Yachthäfen, wo Sie eine Yacht mieten und professionelle Segelkurse besuchen können. Besichtigen Sie die Inseln des Kornaten-Archipels , werfen Sie den Anker in einer der vielen Buchten oder natürlich geschützten Gebieten aus, genießen Sie das Unterwasserfischen auf den Inseln Paklinski otoci , besuchen Sie den berühmten Leuchtturm auf Palagruža , die entlegensten kroatischen Inseln und legen Sie auf den unglaublichen Inseln Elafitski otoci an.
Im Labyrinth der Schönheit

Hatten Sie bisher nicht die Gelegenheit, den kroatischen Küstenraum zu befahren, oder kommen Sie jedes Jahr wieder?
Dass Kroatien zu den führenden nautischen Reisezielen der Welt gehört, steht außer Frage, und es hängt nur von Ihnen ab, welches Element des breitgefächerten Nautikangebots am besten zu Ihrem Lebensstil passt.
Das Geheimnis der Beliebtheit der kroatischen Küste liegt ja gerade darin, dass Sie außer den Naturschönheiten eine Vielfalt an Angeboten genießen können, die alle Eines gemeinsam haben: Ihre Zufriedenheit.
Die Schönheiten der kroatischen Buchten sicher genießen
Die Zeit in den unbewohnten Buchten der kroatischen Adria verbringen bedeutet die Schönheit berühren, die unsere Inseln und die Küste in ihrer ursprünglichen Form bieten.
Gehen Sie an dieselben Stellen vor Anker, wo vor Tausenden Jahren alte illyrische Boote und römische Galeeren festmachten, und genießen Sie das unverändert „saubere“ Ambiente in einem der seltenen Winkel des Mittelmeerraums, der von jeglichen Einflüssen der Zivilisation verschont geblieben ist. Dank der Anforderungen der Nautiker ist heute der Großteil der geschützten Buchten mit Ankerbojen ausgestattet, die für einen ruhigen Schlaf sorgen, den Meeresgrund schonen und wesentlich weniger kosten als Jachthäfen.
Mit einer nautischen Saison, die sich von Ende März bis November erstreckt, bietet Kroatien fast das ganze Jahr über ideale Segelbedingungen.
Sie haben vor, in Kroatien eine Segeltour zu machen? Die nautische Broschüre bietet Ihnen hierfür Inspirationen, Ratschläge und geprüfte Empfehlungen für ein unvergessliches Erlebnis an der Adria. Entdecken Sie die besten Routen, sichere Häfen und versteckte Buchten, lernen Sie die Winde kennen und genießen Sie das Meer in all seinen Facetten – vom frühen Frühling bis zum späten Herbst. Lesen Sie sich die Broschüre durch und planen Sie eine einzigartige nautische Reise.

In einer sogenannten „wilden“ Bucht zu übernachten bedeutet in erster Linie, gute Nautikerkenntnisse zu besitzen; Damit ist nicht nur das Lenken des Bootes gemeint, sondern auch, dass man sich gut mit Wettervorhersagen und allgemeinen Verhältnissen auf See auskennt.
Dabei soll betont werden, dass eine Übernachtung in Buchten nur bei Schönwetter ratsam sind, denn das Wetter schlägt an der Adria manchmal schnell und überraschend um und kann unvorsichtige Nautiker vor Probleme stellen.
Allerdings werden alle, die in der Freizeit gerne ein Boot lenken, selbst nicht nur die Grundtechniken, sondern auch fortschrittliche Manöver erlernen, auf die sie in Kroatien in den meisten Fällen nicht zurückgreifen müssen. Wer mit einer professionellen Crew unterwegs ist, kann diese unserer Meinung nach schönste Erscheinungsform des nautischen Kroatiens mit Leichtigkeit erkunden.
Die erste Voraussetzung für gutes Festmachen, die für einen ruhigen Schlaf sorgt, ist guter Ankern. Wer sicher vor Anker liegt, hat nicht nur einen ruhigen Schlaf, sondern schont auch die Stimmbänder, denn es kommt nicht selten vor, dass man in kroatischen Buchten die Rufe der Sommerkapitäne hört. Aus Sicherheitsgründen sollte man vor dem Manöver, bevor der Anker geworfen wird, die Beschaffenheit des Meeresgrundes prüfen, die Tiefe überprüfen und die Entfernung zum Festland und zu den anderen Wasserfahrzeugen schätzen. Damit der Anker gut hält, sollte das Verhältnis von Tiefe zu Länge der Ankerkette/der Ankerleine mindestens 1:3 betragen. Damit wird nicht nur der richtige Winkel des Ankers zur Ankerleine ermöglicht, sondern auch die nötige Dämpfung Ihres Bootes, da bei einem Ruck die auf den Anker wirkende Kraft verringert wird (beispielsweise bei Schwell von vorbeifahrenden Booten). Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Sie den Anker beim Werfen nicht am Grund hinter sich her ziehen, sondern mit dem Heck stecken, nachdem der Anker den Boden berührt hat. Dann wird der Anker schneller gefiert, als das Boot sich bewegt, so wird der Anker nicht aus dem Boden gerissen und die Kette/Leine wird richtig abgefiert.
Nachdem sich der Anker festgesetzt hat, müssen Sie das Ankermanöver überprüfen, indem Sie das Heck leicht in die Richtung der vorgesehenen Position des Bootes lenken, womit der Anker noch mehr in den Grund gefahren wird. Falls Ihr Boot zum Stehen kommt und dann mindestens einige Meter zum Anker zurücktreibt, bedeutet das, dass die Ankerleine gespannt ist und der Anker gut hält. Wenn Sie erst einmal vor Anker liegen, ist mehr als die Hälfte der Arbeit erledigt. Je nach Konfiguration des Grundes, aber auch nach Wunsch der Crew (meistens ist ein „grüner“ Sandboden gefragt) können Sie noch eine Landleine ausbringen und diese an einem Felsen festmachen. Wir empfehlen, die Situation bei einem Wechsel der Windrichtung zu prüfen. Bei Hochdruck weht tagsüber meist ein thermischer Wind, und in der Nacht ein Nordwind (die Regel besagt: Je stärker der Westwind, desto stärker der Nordwind).
Stellen Sie sicher, dass eine Änderung der Windrichtung Ihres festgemachten Bootes nicht möglich ist, und achten Sie auch auf eventuell in der Bucht auftretende Wellenschläge, damit Sie ruhig schlafen können.
Die bereits gemachten Erfahrungen mit dem Aufenthalt in der gleichen Bucht sind von größtem Nutzen; Erkundet Sie sich deshalb bei Bekannten über die Bucht, falls Sie den entsprechenden Standort noch nicht selbst besucht haben. In dem gesamten Prozess sind gute Anker die Grundlage des ruhigen Aufenthalts, anders gesagt: der Freude am Aufenthalt in der Bucht. Wenn Sie diese einfache nautische Fertigkeit erst einmal beherrscht haben, können Sie den Vorgang zur Freude Ihrer Besatzungsmitglieder immer wieder ausführen, die dann die schönsten Winkel der kroatischen Adria kennenlernen können.
Redaktion Nautik
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