In der Nacht zum 12. August um 02:43 Uhr ging beim Nationalen Koordinierungszentrum für Seenotrettung in Rijeka ein Notruf über einen Schiffsunfall nahe Dugi otok ein. Der Anruf kam über die See- und Flughafenpolizei Zadar von einem Bürger der Republik Slowenien. Dieser meldete, dass sein Boot zwischen Kap Gubac und Kap Žman, unweit der Stadt Luka, mit einem Fischzuchtkäfig kollidiert war.
Die Hafenbehörde von Zadar und die Zweigstelle der Hafenbehörde von Sali wurden umgehend über den Vorfall informiert, und ihre Beamten begaben sich unverzüglich zum Unfallort, um eine Besichtigung vor Ort durchzuführen und den Schaden zu beurteilen.
Eine erste Untersuchung am Unfallort ergab, dass sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes zwei Personen an Bord des 15 Meter langen Bootes befanden: der Skipper, der gleichzeitig Eigentümer ist, und ein weiterer Passagier. Beide sind slowenische Staatsbürger und blieben unverletzt. Glücklicherweise stellten die Beamten aus Sali bei einer detaillierten Untersuchung des Bootes und der umliegenden Gewässer keine Meeresverschmutzung fest. Der Skipper wurde daher einem weiteren Ermittlungsverfahren zur Klärung der genauen Unfallursache übergeben.
Der Segler wird die Bergung seines beschädigten Bootes schließlich selbst organisieren, weshalb er bereits die Dienste eines auf die Unterstützung von Schiffen und Besatzungen auf See spezialisierten Unternehmens in Anspruch genommen hat.
Redaktion Nautik
Bild: MMPI




