Die wahrscheinliche Ursache des Flugzeugabsturzes in Medulin am 4. Juni, bei dem vier österreichische Staatsbürger ums Leben kamen, war laut Index der Ausfall des Triebwerks aufgrund von Treibstoffmangel und eine misslungene Notlandung.
„Die Verformungen am Propeller des Flugzeugs deuten darauf hin, dass es sich zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht drehte. Weder in den Tanks noch in anderen Teilen des Treibstoffsystems wurde Treibstoff gefunden. Es gab keinen ausgelaufenen Treibstoff am Boden und keine Brände oder Feuer “, heißt es auf der Website der Behörde.
Es wird hinzugefügt, dass die weitere Untersuchung die Betankung des Flugzeugs, den Ablauf der Notlandung und weitere relevante Details analysieren wird. Darüber hinaus werden der Zustand des Flugzeugs und des Piloten vor dem Unfall sowie weitere im Rahmen der Untersuchung notwendige Maßnahmen untersucht. Nach Abschluss der Untersuchung wird die AIN einen Abschlussbericht zum Unfall erstellen und veröffentlichen.
Der Flug nach Istrien verlief völlig planmäßig.
Der Unfall ereignete sich am Morgen des 4. Juni, als eine amerikanische einmotorige Kolbenmaschine vom Typ Beechcraft G36 Bonanza mit dem Kennzeichen D-ENTT, die von der österreichischen Stadt Lienz nach Istrien mit einem Landeplan für den Flughafen Medulin unterwegs war, in der Nähe des Flughafens abstürzte. Dabei kamen vier österreichische Staatsbürger ums Leben.
Den vorliegenden Fakten zufolge verlief der Flug nach Istrien normal, und aus den Aufzeichnungen der Flugbahn des Flugzeugs sowie den Aufzeichnungen der Kommunikation des Piloten mit der Flugleitung ergaben sich bis zum Zeitpunkt des Absturzes keine Hinweise auf mögliche Probleme.
Das Flugzeug folgte den Anweisungen der Flugleitung des Flughafens Pula und sank in Richtung Flughafen Medulin. Auch in dieser Phase des Fluges gab es keine Anzeichen für mögliche Schwierigkeiten.
Im Anflug auf den Flughafen Medulin stürzte das Flugzeug etwa einen Kilometer südwestlich des Flughafens auf eine große, ebene Grasfläche. Durch den Aufprall wurde die Maschine vollständig zerstört, alle vier Insassen kamen ums Leben. Es entstand kein Feuer.
Der Propeller drehte sich zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht.
Der Großteil der Trümmer des vollständig zerstörten Flugzeugs befand sich an einem Ort, während kleinere Teile, hauptsächlich Schutt, verstreut lagen. Verformungen am Propeller deuten darauf hin, dass er sich zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht drehte. Weder in den Tanks noch in anderen Teilen des Treibstoffsystems wurde Treibstoff gefunden. Es gab keinen ausgelaufenen Treibstoff am Boden und somit auch keine Anzeichen von Brand oder Feuer.
Die AIN wurde unmittelbar nach dem Flugunfall von der kroatischen Flugsicherung und dem OKC des Innenministeriums benachrichtigt und begaben sich unmittelbar nach Erhalt der Benachrichtigung zum Unfallort.
Redaktion Breaking News
Bild: morski.hr




