Bürgermeister Tomislav Šuta kündigte an, dass ab diesem Sommer Beschränkungen für den nächtlichen Alkoholverkauf sowie strengere Regeln für den Betrieb von Gastronomiebetrieben im Zentrum von Split gelten werden. Die Entscheidung muss noch vom Stadtrat bestätigt werden.
Alkohol ist eine Ursache für Unruhen im Zentrum von Split, so die Position der Stadtverwaltung Split und von Bürgermeister Tomislav Šuta. Wirtschaftsminister Ante Šušnjar kündigte einen Vorschlag für Gesetzesänderungen an , der sich in den nächsten Tagen im Online-Konsultationsverfahren befinden soll. Mit deren Annahme erhielte Split endlich ein konkretes Instrument zur eigenständigen Regulierung des Nachtverkaufs.
Die Stadt hat dem Ministerium ihren Vorschlag unterbreitet, und ich freue mich, dass dieser angenommen wurde und die Entscheidung nun vom Stadtrat getroffen wird. Ziel ist es, die Nachtarbeit gemäß dem neuen Gesetz einzuschränken, um für mehr Ordnung zu sorgen. Als Stadt werden wir uns an der Diskussion und der öffentlichen Anhörung beteiligen, um eine für unsere Einwohnerinnen und Einwohner wichtige Entscheidung im Konsens zu treffen, so Bürgermeister Šuta.
Das problematischste Gebiet ist natürlich das Zentrum von Split, wo sich während der Saison zahlreiche Clubs, Bars und Geschäfte konzentrieren, die quasi rund um die Uhr geöffnet haben. Die Folge ist, wie wir jeden Sommer aufs Neue feststellen müssen, die Beeinträchtigung der Sicherheit und Lebensqualität der Anwohner (obwohl es im Zentrum von Split aufgrund des bedauerlichen Trends zur Wohnungsbauentwicklung weniger Anwohner gibt). Nach dem Zentrum ist es nicht ausgeschlossen, dass solche Regelungen auf andere Stadtteile ausgeweitet werden. Wird Split jemals ein Gleichgewicht zwischen Tourismus und dem Alltag seiner Einwohner finden?
Redaktion Tourismus
Bild: zVg.




