Željko Tomljanović (HDZ und Bürgermeister der Stadt) sagte auf einem Forum in Otočac, dass er seit 30 Jahren kein Wasser mehr aus dem Wasserversorgungssystem von Senj trinke, da die Stadt mit Wasser aus dem Oberflächenwasser des Flusses Lika versorgt werde, schreibt der Lika Club .
„Ich trinke seit 30 Jahren kein Leitungswasser mehr, nicht weil es PFAS oder Ähnliches enthält, sondern weil Senj bisher Oberflächenwasser, also das Wasser des Flusses Lika, getrunken hat. Für alle, die es nicht wissen: Oberflächenwasser ist Wasser, das mit Abwasser verunreinigt ist “, sagte Tomljanović.
Er fügte hinzu, dass er persönlich kein Problem mit einer solchen Situation habe, da er, wie er sagte, das Wasser nicht trinke, warnte aber davor, dass es für Senj von entscheidender Bedeutung sei, eine nachhaltige Wasserversorgungslösung zu finden.
Der Bürgermeister von Senj, Željko Tomljanović, äußerte sich zum Projekt des südlichen Zweigs des Wasserversorgungssystems und zu möglichen Alternativlösungen und erklärte, dass Senj über eine stabile Grundversorgung verfüge.
„Wenn es nicht klappt, wird Senj das trinken, was er getrunken hat.“
„Ich nehme an, der südliche Zweig suchte woanders nach einer Intervention, aber das ist überhaupt kein Problem. Wenn es nicht funktioniert, dann funktioniert es eben nicht. Senj wird weiterhin das trinken, was es bisher getrunken hat “, betonte Tomljanović.
Die Meerwasserentsalzung wird gelegentlich in der Öffentlichkeit als eine der theoretischen Lösungen erwähnt, doch der Bürgermeister von Senj lehnte eine solche Option zunächst als finanziell unrentabel und für den lokalen Haushalt nicht realisierbar ab.
„Über die Entsalzungsanlage können wir gar nicht reden. Das sind Preise, über die wir nicht einmal nachdenken können “, stellte Tomljanović klar.
Die Diskussion über die Wasserversorgung fand im Rahmen eines umfassenderen Dialogs über künftige Eingriffe in den Fluss Gacka statt. An dem Forum nahmen der Bürgermeister von Senj, die Ministerin für Umweltschutz und Grüne Transformation, Marija Vučković, und ihr Expertenteam, der Bezirkspräfekt von Lika-Senj, Ernest Petry, der Bürgermeister von Otočac, Goran Bukovac, sowie Vertreter von Croatian Waters, HEP, lokalen Vereinen und Bürger teil.
Redaktion Natur und Umwelt
Bild: kroati.de




