Ein deutscher Schiffsführer rammte das Boot eines Rentners, die Hafenbehörde rettete ihn vor dem Untergang!
Am Samstagmittag ereignete sich in der Kristofor-Bucht auf der Insel Rab ein schwerer Schiffsunfall mit zwei beteiligten Booten. Nach einer heftigen Kollision wurde ein Boot schwer beschädigt und umgehend auf den Strand gesetzt, um ein Sinken zu verhindern. Eine Person wurde medizinisch versorgt.
Der Unfallbericht ging um 12:50 Uhr beim Nationalen Seenotrettungszentrum (MRCC Rijeka) ein und wurde von dem Unfallbeteiligten, einem Staatsbürger der Republik Kroatien, übermittelt. Er meldete, dass sein Boot von einem unter deutscher Flagge fahrenden Schiff gerammt worden war.
Notfall-Evakuierung aufgrund von Gesundheitsbeeinträchtigung
Die Hafenbehörde von Rab wurde umgehend über den Vorfall informiert. Ihre Beamten trafen innerhalb kurzer Zeit am Unfallort ein und fanden die Unfallbeteiligten vor.
Da er ein älterer kroatischer Staatsbürger in schlechtem Gesundheitszustand ist, brachten ihn Beamte sofort auf ein Rettungsboot und transportierten ihn zur ersten medizinischen Versorgung nach Rab.
Boot strandete, um ein Sinken zu verhindern
Eine Untersuchung am Unfallort ergab, dass das Boot des kroatischen Staatsbürgers schwere Rumpfschäden erlitten hatte. Um ein vollständiges Sinken zu verhindern, wurde das Boot umgehend an einem nahegelegenen Ufer auf Grund gesetzt. Eine erste Untersuchung des unter deutscher Flagge fahrenden Schiffes ergab hingegen keine sichtbaren Schäden.
Alle Umstände und die genaue Ursache dieses Seeunfalls werden durch eine Untersuchung des Hafenmeisteramtes von Rab ermittelt.
Redaktion Nautik
Bild: Illustration/Morski





