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Große Infrastrukturprojekte sollen die Verbindungen nach Istrien verändern

von Norbert Rieger
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Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Meer, Verkehr und Infrastruktur Kroatiens, Oleg Butković, besichtigte am Freitag eine Reihe von Projekten, darunter den Ausbau des Autobahnkreuzes Matulji, den Wiederaufbau einer Eisenbahnlinie und staatlicher Straßen sowie den Wiederaufbau des Wellenbrechers von Pula.

Eines der Schlüsselprojekte ist der Ausbau des Autobahnkreuzes Matulji an der istrischen Autobahn Y, das die Autobahnen A7 und A8 in ihrer vollen Länge miteinander verbinden wird. Die Bauarbeiten begannen im Mai 2025 und sollen im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Der Auftragswert beträgt 17,7 Millionen Euro.

Das Projekt soll einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Gebiet Matulji und Opatija beseitigen und die Autobahnverbindung zwischen Zagreb und Pula in vollem Umfang fertigstellen.

Butković erklärte, das Projekt gehöre zu den bedeutendsten Investitionen in die Straßeninfrastruktur Kroatiens, und es seien weitere Straßenbauprojekte geplant.

Die Regierung bereitet das Projekt Istarski X vor, das den Bau einer rund 40 Kilometer langen Autobahn durch Ostistrien vorsieht. Parallel dazu schreiten die Autobahnbauarbeiten in der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar voran. Der Baubeginn für den Abschnitt Križišće–Jadranovo wird für den Herbst erwartet. Auch die Unterzeichnung des Vertrags für den Abschnitt Jadranovo–Selce wird in Kürze erwartet.

Abschnitte des istrischen Y vor dem Zeitplan

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Bina Istra-Generaldirektor Dario Silić sagte, dass ein 4,5 Kilometer langer Abschnitt zwischen Učka und Veprinac voraussichtlich innerhalb von zehn Tagen eröffnet werden würde, etwa sechs Monate früher als geplant.

Das Unternehmen bereitet außerdem die Fertigstellung des Limska-Draga-Viadukts vor; die restlichen sechs Kilometer der Strecke sollen im Februar nächsten Jahres fertiggestellt werden. Auch das 1,2 Kilometer lange Mirna-Viadukt wird voraussichtlich im gleichen Zeitraum fertiggestellt.

Nach Abschluss der Projekte wird das vollständig ausgebaute Autobahnnetz eine direkte Verbindung zwischen Istrien und dem kroatischen Autobahnnetz herstellen. Die Fahrt zwischen Pula und Zagreb wird voraussichtlich etwa zweieinhalb Stunden dauern.

Das Autobahnkreuzprojekt Matulji umfasst auch Infrastrukturmaßnahmen zur Verbesserung der Anbindung von Matulji und Opatija. Die lokalen Behörden betonten, dass der Bau einer Ersatzstraße während der Bauarbeiten, einschließlich des Abrisses der Janković-Brücke, von besonderer Bedeutung gewesen sei.

Eisenbahnlinie soll modernisiert werden

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Der Besuch wurde in Lupoglav fortgesetzt, wo die Beamten den Wiederaufbau der Eisenbahnlinie R101 zwischen der Staatsgrenze, Buzet, Pazin und Pula besichtigten.

Das 55 Millionen Euro teure Projekt, das durch ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank mit staatlicher Unterstützung finanziert wird, umfasst den Abschnitt zwischen der Staatsgrenze, Buzet und Sveti Petar u Šumi. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

Die Arbeiten umfassen den Wiederaufbau von Gleisen und Weichen, die Sanierung von Bahnübergängen, die Beseitigung von Erdrutschschäden und die Verbesserung der Entwässerungsinfrastruktur. Auch die Signal-, Sicherheits- und Verkehrsmanagementsysteme werden modernisiert.

Nach Abschluss des Projekts wird die geplante Höchstgeschwindigkeit auf dem ausgebauten Streckenabschnitt von derzeit 50–60 Kilometern pro Stunde auf 80 Kilometer pro Stunde erhöht.

Croatian Roads investiert außerdem 23 Millionen Euro in den Wiederaufbau staatlicher Straßen in Istrien, darunter Arbeiten an der Straße DC44 zwischen Ponte Porton und Buzet.

Fortschritte beim Wiederaufbau des Wellenbrechers von Pula

Die letzte Station war der Wiederaufbau des Wellenbrechers im Hafen von Pula, eines der bedeutendsten maritimen Infrastrukturprojekte, die derzeit in der Region durchgeführt werden.

Das Projekt wird von der Connecting Europe Facility unterstützt und erhält zusätzliche Mittel aus dem Staatshaushalt und dem Haushalt der Gespanschaft Istrien.

Im Zuge der Rekonstruktion wird ein zuvor unfertiger, 150 Meter langer Abschnitt in der Nähe des Endes des Wellenbrechers fertiggestellt, wodurch das Bauwerk vollständig verbunden und rekonstruiert werden kann.

Der Wellenbrecher soll den Schutz von Pula vor Wellen und dem Meer verstärken und gleichzeitig die maritimen Kapazitäten der Bucht von Pula verbessern.

Das Projekt soll voraussichtlich im nächsten Sommer abgeschlossen sein.

Der Besuch war Teil eines umfassenderen Infrastrukturinvestitionszyklus in Istrien und der nördlichen Adriaregion Kroatiens, der Autobahnen, Eisenbahnen, Straßen und Hafeninfrastruktur umfasste.

Redaktion Tourismus
Bild: Porec.hr

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