Durch eine schnelle und koordinierte Aktion von Polizeitauchern, Sprengstoffexperten und der Wasserschutzpolizei wurde am Sonntagmorgen eine Antischiffsmine aus dem Zweiten Weltkrieg vom Meeresgrund der Lone Bay bei Rovinj entfernt. Damit wurde eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Bürger und die Schifffahrt beseitigt, berichtet IstraIN.
Durch eine koordinierte und schnell umgesetzte Aktion der regionalen Sprengstoffräumungseinheit aus Rijeka, Polizeitauchern, der Wasserschutzpolizei und anderer im Dienst befindlicher Dienste konnte am Sonntagmorgen eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Antischiffsmine erfolgreich vom Meeresgrund der Lone Bay bei Rovinj entfernt werden.
Der gesamte Eingriff wurde in weniger als einer Stunde durchgeführt, ohne die Bürger oder die Sicherheit der Schifffahrt zu gefährden.
Es handelt sich um eine Anti-Schiffsmine mit einem Durchmesser von etwa einem Meter, die je nach Typ mehr als tausend Kilogramm wiegen kann.
Solche Munition zählt zu den gefährlichsten Überresten des Krieges, die auch heute noch gelegentlich in der Adria gefunden werden, insbesondere in dem Küstengebiet, das während des Zweiten Weltkriegs intensiven militärischen Operationen ausgesetzt war.
Antischiffsminen aus dieser Zeit waren meist groß, zylindrisch, aus extrem haltbaren Materialien gefertigt und mit stabilen Sprengstoffen gefüllt.

Trotz des Zeitablaufs – in diesem Fall mehr als 80 Jahre – stellen sie immer noch eine ernsthafte Gefahr dar, da sie empfindlich auf Bewegungen, Stöße und Druckveränderungen reagieren. Aus diesem Grund werden sie ausschließlich nach streng vorgeschriebenen Sicherheitsverfahren gehandhabt, berichtet IstraIN.
Nachdem das Gebiet lokalisiert und gesichert worden war, wurde die Mine vom Meeresboden geborgen und wird zum Steinbruch in Kanfanar transportiert, wo ihre kontrollierte Zerstörung geplant ist.
Damit wird die potenzielle Gefahr für die Bevölkerung, Schwimmer, Taucher und den Schiffsverkehr dauerhaft beseitigt.
Dieser Einsatz unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen spezialisierten Polizei- und Sicherheitsdiensten sowie der kontinuierlichen Unterwasserüberwachung, insbesondere in touristisch stark frequentierten Gebieten wie Rovinj, wo die Sicherheit der Bürger und Gäste absolute Priorität hat.
Redaktion Nautik
Bild: Alessio Sponza/Island Media/IstraIN





