Der Kauf eines Eigenheims in Dubrovnik wird für normale Familien zu einem immer ferneren Traum, da die Preise für neue Wohnungen mittlerweile auf über 8.000 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind.

Dubrovnik zählt weiterhin zu den teuersten Immobilienmärkten Kroatiens, zusammen mit Opatija und Rovinj, dicht gefolgt von Zagreb, berichtet HRT.
Und zunehmend sind es ausländische Käufer und nicht Einheimische , die es sich leisten können, in den Markt von Dubrovnik einzusteigen.
Auf die Frage, ob sich eine durchschnittliche Familie eine Wohnung in der Stadt leisten könne, scherzte ein Einwohner Dubrovniks: „Die könnten sich nicht mal einen Fahrradkeller leisten, geschweige denn eine Wohnung.“
Immobilienmakler geben an, dass ältere Wohnungen in Dubrovnik im Allgemeinen zwischen 4.000 und 6.000 Euro pro Quadratmeter verkauft werden , während Neubauprojekte die 6.000-Euro-Marke längst überschritten haben und mittlerweile Preise von 7.000 und 8.000 Euro pro Quadratmeter oder mehr verzeichnet werden.
Experten zufolge wird das Problem durch einen akuten Mangel an Immobilien, überteuerte ältere Wohnungen und Bauträger, die sich stark auf Luxusprojekte konzentrieren, die für durchschnittliche kroatische Gehälter schlichtweg unerreichbar sind, verschärft.
Günstigere Häuser findet man zwar noch im kontinentalen Kroatien, aber auch dort steigen die Preise.
Die Nachfrage verlagert sich zunehmend von Zagreb in Richtung Satellitenstädte wie Samobor, Velika Gorica und Zaprešić . Die Preise in Samobor liegen bereits bei rund 3.500 € pro Quadratmeter, Experten prognostizieren, dass sie innerhalb der nächsten Jahre auf fast 5.000 € steigen könnten .
Für die Einwohner von Dubrovnik klingen diese Preise allerdings schon wie ein Schnäppchen.
Redaktion Wirtschaft
Bild: BRE



