Am Donnerstag, dem 13. August 2026, wurden im Gebiet des Landkreises Lika-Senj Wasserproben entnommen. Dabei wurden 22 Proben von Trinkwasser an den Verbrauchsstellen (an Wasserhähnen in Gebäuden) und eine Probe aus einem Wassertank auf der Insel Rab entnommen.
In allen Proben wurden die Konzentrationen der analysierten PFAS-Verbindungen nicht bestimmt, d. h. sie lagen unterhalb der Bestimmungsgrenze ([0,0015] µg/L pro einzelner Verbindung).
Die Ergebnisse der durchgeführten Analysen zeigen, dass von 22 getesteten Proben 21 als konform eingestuft wurden, da die Konzentrationen der analysierten Parameter unterhalb der in der Verordnung über Konformitätsparameter, Analysemethoden und Überwachung von Wasser für den menschlichen Gebrauch (AB 64/2023, AB 88/2023) festgelegten maximal zulässigen Konzentrationen (MPC) lagen.
Lediglich eine der Proben (aus einem Wasserhahn in einem privaten Haushalt) wurde aufgrund erhöhter Bleikonzentrationen als nicht konform eingestuft. Bezüglich dieser Probe lässt sich mit Sicherheit sagen, dass alle festgestellten erhöhten Bleikonzentrationen (und anderer Metalle) nicht auf die Qualität des vom Wasserversorger gelieferten Wassers zurückzuführen sind, sondern zweifelsfrei auf Probleme im Hauswassernetz oder in den internen Installationen hinweisen . Denn erhöhte Bleikonzentrationen wurden weder im Wasser, das von den Pumpstationen Mrđenovac, Tonkovića vrilo und Hrmotine an die Verbraucher geliefert wurde, noch an den Wasserhähnen an den im Rahmen der Überwachung in öffentlichen und privaten Einrichtungen innerhalb derselben Versorgungsgebiete erfassten Verbrauchsstellen festgestellt.
Das Trinkwassernetz umfasst Rohre, Anlagen und Geräte, die zwischen dem offiziellen Übergabepunkt (Hausanschluss) und dem Wasserhahn – ob im privaten oder öffentlichen Bereich – installiert sind. Die Grenze zwischen dem Wasserversorgungsnetz des öffentlichen Versorgers und dem Trinkwassernetz bildet der offizielle Übergabepunkt (Hausanschluss) gemäß dem Trinkwassergesetz (ABG 30/23). Demnach ist der öffentliche Wasserversorger bis zum Hausanschluss für die Lieferung von sauberem Trinkwasser verantwortlich. Ab dem Hausanschluss, also ab dem Wasserzähler, liegt die Verantwortung für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung bei den Hausbesitzern, Mietern, Gebäude- und Hausverwaltungen.
Metalle wie Blei, Nickel, Kupfer, Antimon, Cadmium, Chrom und Eisen können aus Materialien und Gegenständen/Produkten freigesetzt werden, die mit für den menschlichen Verzehr bestimmtem Wasser in Kontakt kommen, wie z. B. Rohre, Formstücke, Bögen, Winkel, Ventile, Absperrventile, Wasserhähne und andere. Dies ist besonders ausgeprägt bei Wasserstagnation, d. h. wenn über einen längeren Zeitraum (z. B. einige Tage oder Wochen) kein Wasser aus dem Wasserhahn entnommen wird.
Daher wird Bürgern, deren Wasserproben möglicherweise erhöhte Bleikonzentrationen aufweisen,
empfohlen, ihr Hausleitungssystem regelmäßig durchzuspülen, insbesondere nach längerer Nichtbenutzung (z. B. Wochenenden, Feiertage usw.).
Sobald die reguläre Nutzung wieder aufgenommen wird, werden die betroffenen Wasserhähne erneut beprobt.
Redaktion Breaking News
Bild: kroati.de




