Das Ministerium für Meer, Seefahrt und Infrastruktur hat Einzelheiten zu einem Schiffsunglück veröffentlicht, bei dem zwei Österreicher durch einen heftigen Aufprall auf einen Wellenbrecher ums Leben kamen; einer von ihnen verstarb leider, der andere wurde schwer verletzt.
Am frühen Morgen des 4. Juni ging beim Nationalen Seenotrettungs- und Suchzentrum in Rijeka (MRCC Rijeka) eine Meldung über einen Seeunfall im Bereich des Wellenbrechers von Pula ein, und die See- und Flughafenpolizeistation Pula wurde über den Vorfall informiert.
Beamte der Hafenbehörde von Pula, Taucher der Notfallpolizei, ein Gerichtsmediziner und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft des Bezirks wurden zum Unfallort entsandt.
Ermittlungsfortschritte und Auswertung der Überwachungskameras
Eine verletzte Person des Schiffsunglücks wurde vom Rettungsdienst Pula zur weiteren medizinischen Behandlung abgeholt, während unweit des Unglücksortes eine leblose Person an der Meeresoberfläche gesichtet wurde.
Während der Untersuchung vor Ort und der Bergung des Schiffes aus dem Meer wurden keine weiteren Personen gefunden. Dies wurde durch die Auswertung von Überwachungskameraaufnahmen der Hafenbehörde von Pula sowie von Aufnahmen der ACI Marina Pula und einer nahegelegenen Tankstelle bestätigt, wo zwei Personen beim Betreten des Schiffes vor dem Ablegen beobachtet wurden.
Identifizierung der Opfer und Entsorgung des Schiffes
Am heutigen 5. Juni wurde eine offizielle Identifizierung der am Vorfall Beteiligten durchgeführt, bei der festgestellt wurde, dass ein Besatzungsmitglied des Schiffes, ein Staatsbürger der Republik Österreich, bei dem Unfall ums Leben kam, während ein weiteres Besatzungsmitglied, ebenfalls ein Staatsbürger der Republik Österreich, verletzt wurde und sich derzeit in Krankenhausbehandlung befindet.
Nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten wurde das in den Schiffsunglück verwickelte Boot an die Familie des verstorbenen Besitzers übergeben und sein Transport zum Yachthafen Plava Laguna in Poreč organisiert.
Die Umstände dieses Schiffsunglücks werden noch ermittelt, teilte das Seeministerium gestern Abend mit.
Redaktion Nautik
Bild: Morski.hr





