Vermieter und Unternehmer haben eine Petition gestartet und eine strenge Warnung an die Regierung gerichtet: „Bezieht uns mit ein, sonst werden wir protestieren!“
Familienvermieter fordern ein dringendes Treffen mit den Ministerien und starten gemeinsam mit zahlreichen Kleinunternehmern eine Petition gegen die Erhöhung der staatlichen Steuern.
Der Verband SMOi – Rettet kleine Familienvermieter, der größte nationale Vermieterverband, hat heute, am 30. Mai 2026, eine dringende Einladung zu einem Treffen mit dem Finanzministerium und dem Ministerium für Tourismus und Sport versandt, um zentrale Fragen der Familienunterkunft zu erörtern, insbesondere im Hinblick auf die angekündigte drastische Erhöhung der Pauschalsteuer und die Änderungen des Gastgewerbegesetzes.
Die angekündigten steuerlichen und regulatorischen Änderungen treffen kleine, legale Vermieter direkt, die seit Jahren mit steigenden Kosten und zunehmendem Verwaltungsaufwand zu kämpfen haben. Gleichzeitig wächst der Widerstand in der Öffentlichkeit gegen Ad-hoc-Lösungen, die ohne vorherige Folgenabschätzung und ohne Dialog mit der Branche eingeführt werden.
Daher startet SMOi in Zusammenarbeit mit dem Verband Glas poduzetnika die gemeinsame Petition „Nein zu neuen Abgaben für Handwerker und Unternehmer!“. Die Petition richtet sich an den gesamten pauschal besteuerten Sektor und fordert, dass neue Kosten, Steuern, Beiträge, Abgaben und Verwaltungsauflagen nicht ohne vorherige und öffentlich angekündigte Folgenabschätzung und echte Konsultation der Betroffenen eingeführt werden. Sie fordert außerdem ein Verbot von Kostensteigerungen von mehr als 10 % pro Jahr für pauschal besteuerte Handwerker und Vermieter.
Die Petition stieß in der Öffentlichkeit auf große Resonanz, da vielen bewusst ist, dass solche Maßnahmen lediglich zu Preiserhöhungen (Inflation) führen werden. Zahlreiche Bürger, die dies verstehen, aber selbst keine Vermieter oder Handwerker sind, haben die Petition unterzeichnet. SMOi ist der Ansicht, dass die Geschäftsbedingungen von Kleinunternehmern, Pauschalbesteuerern und Vermietern nicht über Nacht, ohne angemessene Fristen und ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort verändert werden können. Genau deshalb fordern wir einen dringenden institutionellen Dialog mit den zuständigen Ministerien, um die Verabschiedung solch ungerechtfertigter Maßnahmen zu verhindern. Sollten die Regierung und die zuständigen Ministerien uns nicht in den Dialog einbeziehen und ihre benachteiligende Haltung uns gegenüber beenden, sind wir bereit, uns der stetig wachsenden Front unzufriedener Bürger anzuschließen und Proteste zu organisieren.
Redaktion Politik
Bild: zVg.




