Die slowenische Regierung hat eine Machbarkeitsstudie für die geplante Autobahn Postojna-Jelšane veröffentlicht, die an die kroatische Autobahn Rijeka-Rupa angebunden werden soll. Es handelt sich um eines der größten Infrastrukturprojekte im Südwesten Sloweniens, das den Verkehr zwischen Slowenien und der Kvarner-Region deutlich verbessern soll.
Zusammen mit der Machbarkeitsstudie wurde ein Umweltbericht veröffentlicht, und das Projekt befindet sich nun in der Phase der öffentlichen Konsultation.
Projektpräsentation in drei Städten: In den kommenden 20 Tagen finden in Postojna, Ilirska Bistrica und Pivka öffentliche Präsentationen des Projekts statt. Bürgerinnen und Bürger können sich dort über die geplanten Strecken informieren und ihre Anmerkungen abgeben.
Nach der öffentlichen Anhörung wird die endgültige Streckenführung festgelegt und das Verfahren zur Verabschiedung des nationalen Raumordnungsplans fortgesetzt.
Neue, 37 Kilometer lange Autobahn geplant
Laut der veröffentlichten Studie soll die neue Autobahn aufgrund des anspruchsvollen Geländes etwa 37 Kilometer lang sein und mehrere Tunnel und Viadukte umfassen.

Ein besonders wichtiger Verkehrsknotenpunkt wäre der geplante neue Autobahnknotenpunkt Hrastje zwischen Postojna und Razdrto, nordöstlich der Ortschaft Orehek.
In unmittelbarer Nähe befindet sich der bestehende Rastplatz Studenec, der laut Plan an einen neuen Standort näher an Razdrto verlegt werden soll.
Bessere Verbindung zwischen Slowenien und der Kvarner-Region
Die Autobahn Postojna – Jelšane ist als wichtige Verkehrsader konzipiert, die die bestehende Staatsstraße durch Pivka und Ilirska Bistrica entlasten und eine schnellere Anbindung an die kroatische Grenze und die Autobahn A7 Rijeka – Rupa ermöglichen soll.
Das Projekt wird seit Jahrzehnten geprüft, und die Veröffentlichung der Variantenstudie stellt einen wichtigen Schritt hin zur endgültigen Festlegung der Streckenführung und zum Baubeginn dar.
Sollte das Projekt alle erforderlichen Genehmigungen erhalten, könnte die neue Autobahn zu einer der wichtigsten Verkehrsadern zwischen Slowenien und der Kvarner-Region werden, insbesondere für den Transitverkehr zum Hafen von Rijeka und zu touristischen Zielen an der Adria.
Redaktion Ausland
Bild: Dars/kraji.eu





