Home Land und LeuteNatur und Umwelt Eine Bucht bei Rovinj birgt einen Naturschatz

Eine Bucht bei Rovinj birgt einen Naturschatz

von Norbert Rieger
0 Kommentare 3 Minuten Lesezeit

Dieses Gebiet ist Heimat von über 240 Vogelarten – Zugvögeln, Brutvögeln und Wintergästen. Nahe dem Sumpf, in Ruhe und Stille, kann man auch einen der empfindlichsten Brutvögel Kroatiens beobachten – den Grasmücken.

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„Nur hier finden wir bestimmte Tier- und Pflanzenarten, und außerdem ist dies nicht nur ein Nist- oder Nahrungsgebiet, sondern auch ein Rastplatz. Es ist ein Rastplatz für Arten, die vom Norden in den Süden ziehen. Vögel finden hier Zuflucht, können sich ausruhen, fressen und dann ihre Reise fortsetzen“, erklärte Sandro Dujmović , Experte und Leiter der öffentlichen Einrichtung Natura Histrica, gegenüber der Regionalzeitung.

Deshalb ist es wichtig, diesen ornithologischen Schatz zu bewahren. Ein Schritt in diese Richtung ist das internationale GREW-Projekt, das darauf abzielt, Feuchtgebiete besser zu bewirtschaften und die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.

– Aufgrund unvorhersehbarer Niederschlagsmengen, insbesondere im Sommer, zunehmend langer Trockenperioden und übermäßiger Sedimentation in der Region, was alles zur Zerstörung und Degradierung von Lebensräumen und zum Rückgang der Artenvielfalt beiträgt – betont Katarina Perković , leitende Expertin bei der öffentlichen Einrichtung Natura Histrica und Leiterin des GREW-Projekts.

Das Gebiet von Palud umfasst etwa 220 Hektar, wovon das Sumpfgebiet fast 20 Hektar einnimmt. Sein Ökosystem wird durch Süß- und Salzwasser, das aus dem Untergrund austritt, sowie durch Meerwasser, das 1906 durch einen künstlich angelegten Kanal eingeleitet wird, aufrechterhalten. Obwohl das Meer für das Sumpfgebiet wichtig ist, bringt dieser Kanal auch unerwünschte Bewohner mit sich.

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„An erster Stelle stehen die Blaukrabben (Callinectes sapidus), eine ursprünglich aus Amerika stammende Art, die sich im gesamten Mittelmeerraum verbreitet hat und dort im Sumpf eine große Population gebildet hat. Wir haben Beweise dafür gefunden, dass sie sich von allem ernährt: von Muscheln und Schnecken bis hin zu Vogelresten. Diese Gruppe ist also wirklich problematisch“, sagte Paolo Paligla , Mitarbeiter im GREW-Projekt.

Die problematischen Faktoren, die dieses Feuchtgebiet beeinträchtigen, werden abgemildert, um den Lebensraum zahlreicher Pflanzen- und Tierarten zu erhalten.

Redaktion Natur und Umwelt
Bild: ipb

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