Selbst Menschen mit einem guten Einkommen fällt es zunehmend schwer, sich eine eigene Immobilie zu leisten. Besonders an der Küste, wo Immobilien auch für ausländische Käufer mit ausreichend Kapital attraktiv sind, berichtet
HRT.
Ivo ist Tierarzt, 30 Jahre alt und hat gerade Geld gespart, um sich seine erste eigene Wohnung zu kaufen.
Teils aus einer Erbschaft, teils aus Ersparnissen, teils aus einem Kredit – ich glaube nicht, dass es jemanden gibt, oder ich kenne zumindest niemanden, der sich eine Wohnung ausschließlich durch Erbschaft oder Ersparnisse leisten kann. Die Preise liegen je nach Lage und Wohnung zwischen drei- und viertausend Rupien, sagt Ivo Kokalj aus Pula.
Im Viertel Monvidal wird derzeit rege gebaut. Für ein neues Gebäude von beispielsweise 55 Quadratmetern zahlt man hier rund 190.000 Euro.
Monvidal kauft das Unternehmen auf, was bedeutet, dass 60 Prozent der Mitarbeiter einheimische Arbeitskräfte sind, die im Ausland arbeiten. „Es gibt dort auch einheimische Mitarbeiter“, sagt Vertriebsleiterin Danijela Berat.
Im Gegensatz zu Monvidal ist Pješčana uvala das teuerste Projekt. Dort entstehen fünf Gebäude mit jeweils 35 Wohnungen, und ein Quadratmeter kostet bis zu 7.500 Euro. Slowenen, Österreicher und Serben kaufen hier.
– Neubauten haben keine Nutzungsgenehmigung, die Bank betreut Kunden nicht bei Wohnungsbaudarlehen, weil sie keine Nutzungsgenehmigung haben, daher sind wir auf Käufer beschränkt, die über Bargeld verfügen, und dann kommen im Prinzip Ausländer hierher, die diese Immobilien vor allem als Kapitalanlage oder zur Vermietung kaufen, sagt Denis Modrušan, ein Immobilienmakler.
Redaktion Wirtschaft
Bild: zVg.





