Die Such- und Rettungsmaßnahmen für einen österreichischen Staatsbürger, der beim Segeln in der Nähe der kroatischen Insel Šolta vermisst wird, wurden ausgeweitet. Luft- und Seeeinheiten setzen die Suche unter schwierigen Wetterbedingungen fort.
Der Mann, der als Skipper eines Katamarans mit sechs Personen an Bord fungierte, verschwand am Sonntagmorgen, dem 26. Juli, während der Fahrt in den Gewässern nahe Šolta.
Trotz einer intensiven, koordinierten Suche unter Beteiligung von See-, Polizei-, Zoll- und Militäreinheiten war er bis Montagmorgen nicht gefunden worden.
Das Suchgebiet wurde nun in Richtung Šolta und der nahegelegenen Insel Drvenik Mali erweitert.
Die Operation wurde mit voller Intensität eingeleitet, nachdem die Behörden die Meldung über das Verschwinden inmitten äußerst ungünstiger Wetterbedingungen und sich verschlechternder Bedingungen in den Gewässern des Split-Archipels erhalten hatten.
Die erste Phase der Oberflächensuche umfasste zwei Rettungsboote des Hafenmeisteramtes Milna und ein Schiff des Hafenmeisteramtes Hvar, unterstützt von drei Booten der Seepolizei des Flughafens Split.
An der Operation nahm auch ein Schiff des kroatischen Zolls teil, das mit einem Wärmebildüberwachungssystem ausgestattet war.

Ein Flugzeug der kroatischen Küstenwache führte am Sonntagmorgen eine Luftaufklärung des Suchgebiets durch. Es wurde um 13:53 Uhr abgezogen, woraufhin ein Hubschrauber des kroatischen Verteidigungsministeriums die Luftsuche bis 20:00 Uhr fortsetzte.
Die Suche wurde kurz nach 20:00 Uhr aufgrund sich verschlechternder Wetterbedingungen und eingeschränkter Sicht vorübergehend unterbrochen. Sie wurde am Montag, dem 27. Juli, um 06:00 Uhr wieder aufgenommen.
Da die Suche ergebnislos verlaufen war, weiteten die Behörden den Suchradius in Richtung Šolta und Drvenik Mali aus.

Ab 6:30 Uhr beteiligten sich Beamte der Hafenmeisterei Split zusammen mit zwei Rettungsbooten der Hafenmeistereien Milna und Hvar an der Oberflächensuche. Eines der Boote setzt eine mit Wärmebildkamera ausgestattete Drohne ein. Auch ein Polizeiboot ist an der Suche beteiligt.
Die Flugzeuge der kroatischen Küstenwache nahmen um 09:00 Uhr die Luftüberwachung wieder auf.
Über den Küstenfunksender ORP Splitradio wird eine PAN-PAN-Dringlichkeitsmeldung an alle im Suchgebiet operierenden Schiffe gesendet.
Die Suchaktion wird fortgesetzt.
Redaktion Nautik
Bild: Lučka kapetanija Split




