Die Bürgermeisterin von Rijeka, Rinčić: Galeb ist versichert, aber es besteht die Möglichkeit, Schadensersatz vom türkischen Schiff zu fordern.

Die Bürgermeisterin von Rijeka, Iva Rinčić, begab sich nach dem Vorfall im Hafen von Rijeka, bei dem ein türkisches Schiff das vor Anker liegende Schiff Galeb gerammt hatte, zum Unglücksort, um sich über alle Umstände des Ereignisses zu informieren.

„Glücklicherweise gab es keine Verletzten und, was am wichtigsten ist, keine Umweltverschmutzung, und das Ausmaß des Schadens muss noch ermittelt werden. Es handelt sich um städtisches Eigentum, in das erhebliche Steuergelder der Stadt Rijeka investiert wurden, und deshalb ist es für uns äußerst wichtig, alle Fakten zu ermitteln.“
Es ist notwendig, den genauen Hergang und die Ursachen dieses Unfalls detailliert zu untersuchen. Die Stadt Rijeka wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden die Entwicklung der Lage verfolgen und nach Feststellung des Schadens alle notwendigen Reparaturmaßnahmen einleiten. „Die Sicherheit der Bevölkerung und der Schutz des städtischen Eigentums haben für uns oberste Priorität“, so Rinčić.
Der Bürgermeister fügte hinzu, dass das Schiff versichert sei, es aber auch die Möglichkeit bestehe, Schadensersatz von dem Schiff zu fordern, das den Schaden verursacht hat.
Gegen Mitternacht gab auch die Hafenbehörde von Rijeka den Unfall kurz bekannt: Am Freitag, dem 13. Februar 2026, gegen 20:30 Uhr, verlor das 107 Meter lange Frachtschiff „DENIZ AKAY“ beim Ablegen am Pier De Franceschievo die Kraft und kollidierte mit dem am Wellenbrecher von Rijeka vor Anker liegenden Schiff „Galeb“. Unmittelbar nach dem Vorfall wurden alle zuständigen Einsatzkräfte vor Ort alarmiert.
Redaktion Nautik
Bild: Fiuman.hr




