Rijekas Urbani separe widmete den April der Öffnung der Türen zu zahlreichen sonst unzugänglichen Bereichen des Erbes, der Infrastruktur, der Kultur und des Lebens von Rijeka. In Zusammenarbeit mit einer Reihe von Institutionen bietet das Festivalformat „Rijeka Open Days“ eine Reihe kostenloser Führungen unter der Leitung von Experten und Mitarbeitern. Dabei handelt es sich um beliebte und in den letzten Jahren stets stark nachgefragte Aktivitäten, die die Möglichkeit bieten, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, auf Dächer zu klettern und für einen Moment zum Touristen in der eigenen Stadt zu werden.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular: https://forms.gle/7Z7HY6r5JKaAit1f9
Eisenbahndepot, HKD in Sušak und Rijeka-Delta
Das Festival beginnt am Freitag, den 4. April, wenn wir um 16 Uhr das Eisenbahndepot auf der Mlaka besuchen. Es handelt sich um eines der größten Spinnräder Kroatiens, das seit 1880 stillsteht. In Zusammenarbeit mit HŽ Infrastruktura werden das Depot und seine Anlagen von seinen Instandhaltern wieder in Betrieb genommen. Am selben Tag um 18 Uhr haben die Bürger die Möglichkeit, den Blick vom Dach des kroatischen Kulturzentrums in Sušak, die Geschichte dieses außergewöhnlichen Ortes der Rijeka-Kultur sowie das wahre Kortil, das sich in der Kortil-Galerie verbirgt, zu entdecken. Am Sonntag, den 6. April, fahren wir nach Delta, wo wir um 18 Uhr das ehemalige Istravin-Gebäude besichtigen. Heute beherbergt Ex Ivex zahlreiche Kunststudios und Ateliers, Bühnenräume und eine ganze Fakultät der Universität Rijeka und sein Dach bietet einen besonderen Blick auf das Zentrum unserer Stadt.
Filodramatica, Rijeka-Wolkenkratzer und Bootstour
Das nächste Festivalwochenende führt uns in den Korzo. Am Samstag, den 12. April, findet um 16 Uhr eine Führung durch die Filodrammatica statt – eines der prächtigsten Gebäude an Rijekas Hauptverkehrsader, das seit 1890 stolz Kultur beherbergt und fördert. Unter der Leitung des Rijekaer Vereinsverbands Molekula können Besucher einen Blick hinter die Kulissen der Bühne und Architektur werfen. Am selben Tag um 18 Uhr steigen die Besucher in den zwölften Stock eines besonderen Wolkenkratzers. Der Wolkenkratzer von Rijeka, Palazzo Arbori, ist der älteste Wolkenkratzer unserer Stadt mit einer turbulenten Geschichte. Auf seinem Dach befindet sich ein gemeinsamer Wäschetrockenraum, von dem aus man das Stadtzentrum erkunden und beobachten kann. Die Tour durch den Wolkenkratzer von Rijeka und die Aussicht, die er bietet, wird von der Architektin Ana Orlić geleitet. Am Sonntag, den 13. April, fährt das Boot ab 17 Uhr am Strand von Rijeka entlang. Obwohl viele Bürger von Rijeka, nämlich bis zu 60 %, einen Blick auf das Meer haben, haben nur wenige Rijeka tatsächlich vom Meer aus gesehen. Deshalb segeln wir unter der Führung von Sonja Tudor nach Pećine und dann nach Kantrida.
Školjić-Schwimmbäder, Autotrolej und Art-Kino Kroatien

Das letzte Wochenende des Festivals konzentriert sich auf Sonntag, den 26. April, wenn die Türen von Školjić geöffnet werden. Um 10 Uhr findet eine Führung durch den Autotrolley und die alten Schwimmbäder statt. Die Tour ist als Ganzes konzipiert, bei der die Besucher mit Mitarbeitern von Autotrolej die Fahrzeuge, Busse, Lagerhallen und Werkstätten besichtigen und anschließend mit dem Wissen der erfahrenen Führerin Sonja Tudor einen Blick in das ehemalige Badegelände werfen. Am selben Tag findet um 17 Uhr eine Führung durch das legendäre Art Cinema von Rijeka statt. Mitarbeiter öffnen den Bürgern die Tür, damit sie einen genaueren Blick darauf werfen können – wenn es nicht im Dunkeln liegt.
Bewerbungen sind möglich, bis die Plätze vergeben sind
Interessierte können sich für eine, mehrere oder alle kostenlosen Führungen anmelden. Im Registrierungsformular müssen Sie Ihre Kontakt-E-Mail-Adresse, Namen und Anzahl der Besucher angeben. Nach Abschluss der Anmeldung werden die genaue Uhrzeit und der Ort der Tour per E-Mail bestätigt. Die Plätze sind begrenzt, also beeilen Sie sich: https://forms.gle/7Z7HY6r5JKaAit1f9
Redaktion Kultur
Bild: zVg.