Der Jugo zeigte in Dubrovnik seine ganze Wucht; die Böen waren orkanartig, die Wellen erreichten eine Höhe von 7, manche sprechen sogar von 8 Metern. Die Schäden sind daher nicht verwunderlich.
Starker Regen ließ auch ein acht Meter langes Schnellboot sinken, das an der Promenade zwischen Orsan und Mandrač vor Anker lag. Man wartet auf ein Ende des Regens, bevor man es aus dem Meer bergen kann. Einige Boote ohne Sonnensegel sind voll Wasser und drohen zu sinken, berichtet die Dubrovnik Daily .
Bürger berichten außerdem von kleineren Erdrutschen auf der Hauptstraße sowie von Schotter auf der Fahrbahn an der Ampelkreuzung Lapad. Die Feuerwehr Dubrovnik hat daher alle Hände voll zu tun. Mehrfach mussten die Einsatzkräfte Bäume fällen, die die Sicherheit von Bürgern und Gebäuden gefährdeten. So fällten sie einen Baum, der in der Andrija-Hebranga-Straße auf ein Gebäude zu stürzen drohte, einen weiteren, der über die Silvija-Strahimira-Kranjčevića-Straße ragte, und einen, der in der Od-Batale-Straße einen Hang hinunterrutschte.
Sie griffen auch in der Vlatka Mačeka Straße ein, wo sie das Wasser vom Schulhof abpumpten.
Aufgrund starker Regenfälle ist auch die Palata-Quelle trüb geworden, und das Wasser in den Gebieten Vrbica, Štikovica, Mali und Veliki Zaton ist nicht zum Trinken geeignet. Vor Gebrauch muss das Wasser absetzen und über dem Bodensatz abgekocht werden – so die Wasserwerke Dubrovnik.
Redaktion Natur und Umwelt
Bild: Ahmet Kalajdžić





