Die Stadt Rovinj führte als erste Stadt in Istrien eine Touristensteuer für Kreuzfahrtschiffe im internationalen Seeverkehr ein.
Der Stadtrat hat den Beschluss über die Höhe der Tourismusabgabe für das Jahr 2027 verabschiedet, der die Erhebung einer Abgabe für Kreuzfahrtschiffe vorschreibt, solange diese im Hafen oder vor Anker im Gebiet von Rovinj liegen.
Die Höhe der Touristensteuer wird anhand der Passagierkapazität jedes Schiffes festgelegt. Dies führt zu einem faireren und transparenteren Abrechnungsmodell, das der Belastung der städtischen Infrastruktur durch große Schiffe Rechnung trägt, berichtet IstraIN.
Ziel dieser Maßnahme ist natürlich die Umsatzsteigerung, aber auch die Etablierung eines Systems für ein nachhaltigeres Ankunftsmanagement, insbesondere mitten in der Saison. Mit anderen Worten: „Besseres Besuchermanagement“.
„Die durch diese Maßnahme eingenommenen Gelder werden so verteilt, dass 85 % der Gemeinde oder Stadt und 15 % dem Landkreis zustehen. Diese Gelder werden ausschließlich zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur verwendet“, sagte Martina Čekić Hek, Leiterin der Verwaltungsabteilung für Wirtschaft, öffentliches Beschaffungswesen und europäische Fonds der Stadt Rovinj.
Redaktion Tourismus
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