Das kroatische Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Jugend hat bedeutende Änderungen der Schulordnung vorgeschlagen, darunter ein landesweites Verbot der Handynutzung an Grundschulen.
Die Änderungen des aktuellen Regelwerks wurden zur öffentlichen Konsultation eingereicht , die noch bis zum 7. Februar läuft.
Laut Ministerium zielen die Änderungen darauf ab, das Verhalten der Schüler klar zu definieren, die Sicherheit und Ordnung in den Schulen zu verbessern und eine effektive Durchführung der Bildung im Einklang mit den geltenden Vorschriften und der beobachteten Praxis zu gewährleisten.

Eine der bemerkenswertesten Veränderungen betrifft die Nutzung von Mobiltelefonen und anderen Informations- und Kommunikationsgeräten.
Bildungsminister Radovan Fuchs erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Verwendung solcher Geräte in jeglichem Bereich einer Grundschule nach den vorgeschlagenen Regeln als inakzeptables Verhalten eingestuft werde, berichtete Dnevnik.hr .
Ausnahmen gelten nur für Bildungs-, Gesundheits- oder andere genehmigte Zwecke und mit Zustimmung der Schule.
Schüler dürfen weiterhin Handys mit in die Schule bringen, diese aber während des Unterrichts nicht benutzen. Die Geräte müssen je nach Schulordnung in Taschen oder Schließfächern aufbewahrt werden.
An weiterführenden Schulen bleibt das derzeitige Verbot der unerlaubten Nutzung von Geräten während des Unterrichts bestehen.
Schulen haben weiterhin die Möglichkeit, die Handynutzung außerhalb des Unterrichts durch ihre Hausordnung weiter einzuschränken. Ministerin Fuchs merkte an, dass ein Verbot der Handynutzung in den Pausen an weiterführenden Schulen schwer durchzusetzen sei.
Redaktion Politik
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