Ministerpräsident Andrej Plenković erklärte, die Regierung werde dem Friedensrat zum jetzigen Zeitpunkt nicht beitreten, nachdem das Land zur Teilnahme an der Initiative eingeladen worden war.
„Ich kann nur sagen, dass die Regierung und die parlamentarische Mehrheit nach eingehender Analyse der Ansicht sind, dass Kroatien dem Friedensrat aus einer Reihe von Gründen zum jetzigen Zeitpunkt nicht beitreten wird“, sagte Plenković.
Der Präsident der Republik Kroatien, Zoran Milanović, erklärte ebenfalls in einer Stellungnahme, dass Kroatien nicht teilnehmen solle.
Präsident Milanović erörterte die Angelegenheit am Montag telefonisch mit Premierminister Andrej Plenković und legte ihm seinen Standpunkt dar, den er bereits zuvor am selben Tag öffentlich geäußert hatte.
Laut Aussage des Präsidenten basiert die von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Initiative rechtlich auf einer Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.
Präsident Milanović begrüßte zwar jede Initiative, die zum Frieden beiträgt, insbesondere im Nahen Osten, betonte aber, dass Kroatien nicht am Friedensrat teilnehmen sollte.
Obwohl Präsident Milanović die Bedeutung von Friedensinitiativen anerkannte, betonte er, dass Kroatien seine Rolle und Verantwortung in internationalen Gremien, insbesondere solchen, die mit sensiblen geopolitischen Regionen verbunden sind, sorgfältig abwägen müsse.
Redaktion Politik
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