Das Großfeuer, das am späten Donnerstagabend auf der Insel Brač ausgebrochen war, konnte nach einem nächtlichen Kampf der Feuerwehrleute gegen die Flammen besser unter Kontrolle gebracht werden.

Das Feuer, das höchstwahrscheinlich durch einen Blitzschlag verursacht wurde, erfasste Gras, niedrige Vegetation und Gestrüpp in schwer zugänglichem Gelände. Starke, wechselnde Winde erschwerten die Löscharbeiten erheblich und bedrohten Wohngebäude.
Der Brand im Gebiet von Ložišće wurde am Donnerstag um 22:13 Uhr gemeldet. In der Nacht kam das Feuer Ložišće und Gornji Bobovišće gefährlich nahe, doch das schnelle Eingreifen der Bodentruppen verhinderte ein Schlimmeres.
Die Anlagen wurden erfolgreich verteidigt, und es wurden Vorkehrungen für die Evakuierung der Bewohner getroffen. Schiffe der Hafenbehörde, der kroatischen Küstenwache und der Wasserschutzpolizei standen in Bobovišće na Moru bereit, eine vollständige Evakuierung über See nach Sutivan war jedoch letztendlich nicht erforderlich. Aus Sicherheitsgründen wurde die örtliche Stromversorgung vorübergehend unterbrochen und die Straße gesperrt.
Nachdem 70 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen von den Inselgemeinden Supetar, Bol, Pučišća, Selca und Milna die Nacht am Brandort verbracht hatten, trafen in den frühen Morgenstunden Verstärkungen vom Festland per Fähre ein. Die Feuerwehr der Gespanschaft Split-Dalmatien wurde von 33 Feuerwehrleuten mit 10 Fahrzeugen und neun Mitgliedern des Einsatzverbandes Makarska unterstützt, während vier Hubschrauber vom Typ CL-415 den Brand aus der Luft bekämpften.
Die Lage hat sich heute Morgen deutlich verbessert, die Häuser sind nicht mehr gefährdet. Im südlichen Teil des Brandgebiets lodern noch offene Flammen, während in den anderen Teilen vereinzelt Glutnester auftreten, die wir umgehend löschen. Wir gehen davon aus, dass die Luftwaffe auch den südlichen Teil bald freimachen wird, sodass wir mit der vollständigen Wiederherstellung fortfahren können, berichtete der Kreisfeuerwehrchef
Ivan Kovačević .

Die zuständigen Behörden rufen Bürger und Touristen weiterhin zu äußerster Vorsicht auf, da die Wetterbedingungen die Ausbreitung von Bränden begünstigen. Sie erinnern an das strikte Verbot, im Freien offenes Feuer zu entzünden. Insbesondere bitten sie Schaulustige, sich dem Brandort nicht zum Filmen oder Fotografieren zu nähern, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden und die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern. Sollten Flammen oder Rauch bemerkt werden, ist umgehend die Feuerwehr unter der Nummer193 zu verständigen.
Redaktion Breaking News
Bild: zVg.




