Die Immobilienpreise in Kroatien setzten ihren starken Aufwärtstrend zum Jahresende 2025 fort. Laut den am Freitag vom kroatischen Statistikamt veröffentlichten neuesten Zahlen stiegen die Werte von Wohnimmobilien im ganzen Land deutlich an.
Daten aus dem Wohnungspreisindex zeigen, dass die Preise für Wohnimmobilien im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum vorherigen Quartal um 3,4 % gestiegen sind.
Im Jahresvergleich fiel das Wachstum sogar noch deutlicher aus. Die Preise lagen im Durchschnitt 16,1 % höher als im vierten Quartal 2024, was die anhaltende Stärke des kroatischen Immobilienmarktes unterstreicht.
Im Gesamtjahr stieg der Durchschnittspreis für Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr um 14,1 % .
Sowohl neue als auch bestehende Häuser teurer
Die Preise stiegen in beiden Marktsegmenten.
Bei neuen Wohnimmobilien stiegen die Preise im Vergleich zum Vorquartal um 3,5 % und im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 %.
Gleichzeitig verzeichneten auch die bestehenden Immobilien ein starkes Wachstum, nämlich einen Anstieg um 3,4 % gegenüber dem Vorquartal und um 16,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024.
Regionale Unterschiede im Preiswachstum
Im ganzen Land wurden Preissteigerungen verzeichnet, wobei das Wachstumstempo je nach Region variierte.
Im Vergleich zum dritten Quartal 2025:
• Die Preise in Zagreb stiegen um 1,2 %
• Die Preise an der Adriaküste stiegen um 4,9 %
• Im übrigen Land stiegen die Preise um 5,2 %.
Das Wachstum im Jahresvergleich wies ebenfalls deutliche regionale Unterschiede auf.
Die Preise für Wohnimmobilien sind gestiegen:
• 14,9 % in Zagreb
• 14,5 % an der Adria
• 23,3 % in anderen Regionen Kroatiens
Die neuesten Zahlen unterstreichen die anhaltende Nachfrage nach Immobilien in ganz Kroatien, insbesondere außerhalb der Hauptstadt, wo das Preiswachstum am stärksten war.
Dank der stetigen Nachfrage von inländischen Käufern sowie des internationalen Interesses an Küstenimmobilien bleibt der kroatische Immobilienmarkt einer der dynamischsten Sektoren der Wirtschaft des Landes.
Die neuesten Daten lassen darauf schließen, dass der Aufwärtstrend bei den Immobilienpreisen auch im Jahr 2026 ein zentrales Thema in der kroatischen Wirtschaftslandschaft bleiben dürfte.
Redaktion Wirtschaft
Bild: ftd.de





