Das staatliche hydrometeorologische Institut hat einen Sonderbericht herausgegeben, der für Freitag, den 9. Januar, extrem kaltes Wetter vorhersagt. Die Temperaturen sollen morgens zwischen -15 und -10 °C liegen, weshalb die Kältewarnung auch morgen noch gilt.
Tagsüber strömt voraussichtlich wärmere und feuchtere Luft in die höheren Atmosphärenschichten, sodass es an der Adria lokal und in Form ausgeprägterer Schauer regnen wird, begleitet von meist starken Südwinden.
Allerdings ist im Landesinneren weiterhin kalte Luft in der bodennahen Atmosphäre vorhanden, wodurch günstige Bedingungen für gemischte Winterniederschläge, d.h. Niederschläge an der Grenze zwischen Regen und Schnee, geschaffen werden.
Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass im Nordwesten des Landes (Međimurje, Podravina und Teile von Hrvatsko Zagorje) und insbesondere im Osten (Slawonien, Baranja und Srijem) ein erheblicher Teil des Niederschlags in Form von gefrierendem Regen, besser bekannt als Eisregen, fallen wird.
Im Osten des Landes wird mit verbreitetem und intensiverem Eisregen gerechnet, wo sich örtlich eine dickere Eisschicht bilden kann. Aus diesem Grund wurde für die Region Osijek die höchste Eiswarnung (Rot) ausgegeben.
Für das Gebiet im Nordwesten Kroatiens, genauer gesagt für den nördlichen Teil der Region Zagreb (Meteoalarm), gilt eine orangefarbene Eiswarnung. Dort wird auch mit der Bildung einer Eisschicht gerechnet, allerdings in geringerem Ausmaß.
Am Wochenende ist es teils bewölkt, die Niederschläge nehmen allmählich ab. An der Adria regnet es weiterhin, am Sonntag nur noch auf den Inseln. Am Sonntag weht eine mäßige bis starke Bora mit Windböen. Im Landesinneren führt der Zustrom kalter Luft aus höheren Lagen zu häufigerem Schneeregen und Schneefall. In der Nacht zum Sonntag kann der Regen örtlich gefrieren. Am Sonntag weht ein mäßiger, teils starker Nord- bis Nordostwind, im Osten Nordwestwind. Die Lufttemperatur sinkt allmählich, sodass es am Montagmorgen nach der Aufklarung wieder sehr kalt wird, insbesondere im Landesinneren.
Beachten Sie die Warnungen und Prognosen und handeln Sie gemäß den Empfehlungen der zuständigen Behörden.
Wir empfehlen Ihnen, die Vorhersagen und Warnungen auf der Website meteo.hr regelmäßig zu überprüfen . Die Meteorologen des DHMZ aktualisieren diese fortlaufend entsprechend der Wetterlage. Da sich die Warnstufen ändern können, ist es wichtig, die Informationen mehrmals täglich abzurufen. Befolgen Sie die Anweisungen der zuständigen Dienste und passen Sie Ihre Aktivitäten den Wetterbedingungen an.
Redaktion Natur und Umwelt
Bild: CVS





