Home Land und LeuteNatur und Umwelt Sturmwarnung für Kroatien: Hagel, Wind und 15°C Temperatursturz

Sturmwarnung für Kroatien: Hagel, Wind und 15°C Temperatursturz

von Norbert Rieger
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Den Meteorologen zufolge markiert dieser Wandel einen wichtigen Wendepunkt im Wettermuster dieses Sommers.

Temperatursturz von bis zu 15 Grad und schwere Stürme erwartet

Ab Samstag, dem 26. Juli, wird ein Höhenzyklon über Kroatien erwartet, der instabile, feuchte Luft mit sich bringt. Ein Tiefdruckgebiet zieht zudem an der Adriaküste entlang und bringt Fronten mit sich, die sich ab Sonntag ostwärts bewegen.

Im ganzen Land werden Regenfälle, Gewitter und örtlich begrenzte Unwetter erwartet. In einigen Gebieten kann es innerhalb kurzer Zeit zu heftigen Regenfällen kommen, die insbesondere in städtischen und bergigen Regionen sowie an der nördlichen Adria zu Sturzfluten führen können.

Auch Hagel, Sturmböen und Wasserhosen auf dem Meer sind möglich.

Die stärksten Niederschläge werden voraussichtlich am späten Samstag bis in die frühen Sonntagmorgenstunden erwartet, wenn der Zyklon vorbeizieht. In dieser Zeit beginnen auch die Temperaturen spürbar zu sinken – in manchen Regionen um bis zu 15 Grad.

Kurze Ruhe vor einer weiteren Runde der Instabilität

Obwohl sich die Wetterbedingungen am Sonntagabend kurzzeitig stabilisieren könnten, wird die Wetterbesserung nur von kurzer Dauer sein. Ab den frühen Morgenstunden des Montags, 28. Juli, wird eine neue Schlechtwetterwelle erwartet, da sich über Italien ein weiteres Tiefdruckgebiet bildet, das sich über Nacht Richtung Kroatien ausbreitet.

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Dieses zweite System bringt weitere heftige Regenfälle und Stürme, insbesondere entlang der Küste, mit möglicher erneuter Gewitteraktivität. Die stärksten Regenfälle werden in der Nacht von Montag auf Dienstag erwartet, und diesmal könnten stärkere Regenfälle auch das Landesinnere treffen.

Kleinere Flüsse und Bäche könnten schnell auf plötzliche Regenfälle reagieren, was das Risiko von Sturzfluten und lokalen Überschwemmungen erhöht. In Städten und Gemeinden könnten die Regenwasserableitungssysteme mit hohen Regenmengen in kurzen Zeiträumen überfordert sein, was das Risiko von Überschwemmungen in Städten erhöht.

Behörden mahnen zur Vorsicht und genauen Beobachtung der Prognosen

Obwohl viele die kühleren Temperaturen begrüßen, raten das DHMZ und der Katastrophenschutz den Bürgern, die Warnungen ernst zu nehmen. Örtliche Stürme und heftige Regenfälle können sich schnell entwickeln und innerhalb kurzer Zeit Gefahren bergen.

Die Einwohner werden dringend gebeten, die aktuellen Wettervorhersagen und offiziellen Updates auf meteo.hr zu verfolgen und ihre Pläne und Aktivitäten den Wetterbedingungen anzupassen. Die Behörden empfehlen außerdem, die Anweisungen der örtlichen Rettungsdienste aufmerksam zu verfolgen.

Am Dienstag wird mit einer deutlichen Zunahme der Windgeschwindigkeiten gerechnet. Im Landesinneren wehen mäßige bis starke Nord- und Nordostwinde, an der Küste werden starke Bora- und Tramontana-Winde erwartet. Bis Dienstagabend dürfte sich das Wetter beruhigen.

Derzeit sind die Wasserstände der großen kroatischen Flüsse niedrig und dürften keine größeren Probleme verursachen. Starke Regenfälle flussaufwärts in Teilen Sloweniens oder Österreichs – insbesondere in den Einzugsgebieten der Save, Mur und Drau – könnten dies jedoch ändern.

Redaktion Natur und Umwelt
Bild: DHMZ/weekend-magazin

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