Bargeld verliert in Kroatiens Urlaubsregionen spürbar an Bedeutung. Ob an der Adriaküste, in historischen Altstädten oder auf den Inseln – digitale Zahlungsformen gehören für viele Besucher zum längsten Reisealltag. Hotels, Restaurants und Dienstleister reagieren darauf mit neuen Angeboten und investieren in Technik.
Diese Entwicklung ist mehr als ein Komfortthema. Sie berührt wirtschaftliche Fragen, beeinflusst Konsumverhalten und zeigt, wie gut einzelne Regionen auf internationale Gäste eingestellt sind. Gleichzeitig bleiben Unterschiede sichtbar, die für Einheimische wie Touristen relevant sind.
Ein zentraler Treiber ist die digitale Infrastruktur. Kroatien verfügt in vielen touristischen Hotspots über stabile Mobilfunknetze und eine hohe Abdeckung mit schnellen Datenverbindungen. Das schafft die Grundlage für Kartenzahlung, Mobile Wallets und andere digitale Dienste – auch abseits großer Städte.
Verbreitung digitaler Zahlungen
In beliebten Ferienorten ist bargeldloses Bezahlen mittlerweile Standard. Kartenterminals gehören selbst in kleinen Cafés oder an Strandbars oft zur Grundausstattung. Für viele Betriebe ist das eine Reaktion auf die Erwartungen internationaler Gäste, die kontaktlose Zahlungen gewohnt sind.
Wie stark sich diese Gewohnheiten bereits durchgesetzt haben, zeigt eine Mastercard-Umfrage zu Kroatien: 68 Prozent der Kartennutzer zahlen kontaktlos, 95 Prozent nutzen Karten generell und 84 Prozent kaufen online ein. Solche Zahlen verstehen, dass digitale Zahlungen nicht mehr nur ein Zusatzangebot sind, sondern zum Alltag gehören.
Interessant ist, dass ähnliche Erwartungen auch in anderen digitalen Bereichen gelten. Im Überblick über Online-Plattformen wird etwa betont, dass Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bei Transaktionen entscheidend sind. Diese Haltung prägt auch den Tourismus: Wer im Urlaub schnell und reibungslos zahlen kann, empfindet den Service als moderner und transparenter. Genau das wollen viele kroatische Anbieter vermitteln (Quelle: https://www.pokerfirma.com/online-casinos/mit-schneller-auszahlung ).
Auswirkungen auf Tourismusbetriebe
Für Hotels, Restaurants und Freizeitbetriebe bringt die Umstellung handfeste Vorteile. Digitale Zahlungen verkürzen Abläufe, reduzieren Fehler und erleichtern die Buchhaltung. Gerade in der Hochsaison, wenn Personal knapp ist und Gästezahlen hoch sind, zählt jede eingesparte Minute.
Gleichzeitig zeigt sich, dass moderne Zahlungsmethoden allein keine Garantie für höhere Einnahmen sind. Laut Daten der Kroatischen Nationalbank lagen die Einnahmen ausländischer Touristen in den ersten neun Monaten 2025 bei 13,411 Milliarden Euro, wobei das dritte Quartal etwas schwächer ausfiel, wie HNB-Zahlen für 2025 zeigen. Das deutet auf preisbewusste Gäste hin, die trotz hoher Nachfrage genauer hinschauen.
Für Betriebe bedeutet das: Digitale Bezahloptionen sind ein wichtiger Baustein, müssen aber mit fairen Preisen und guter Qualität zusammenspielen. Nur dann entsteht der erhoffte wirtschaftliche Mehrwert.
Rolle internationaler Zahlungsanbieter
Internationale Zahlungsanbieter spielen bei dieser Entwicklung eine zentrale Rolle. Sie sorgen für Akzeptanz gängiger Karten und Wallets und schaffen Vertrauen bei Gästen aus dem Ausland. Für Kroatien als stark exportorientiertes Tourismusland ist das ein entscheidender Faktor.
Zudem bringen diese Anbieter Standards mit, die Sicherheit und Transparenz. Rückerstattungen, Währungsumrechnung und Betrugsschutz sind klar geregelt. Das senkt Hemmschwellen und fördert spontane Ausgaben, etwa bei Ausflügen oder Zusatzleistungen.
Unterschiede zwischen Regionen
Trotz des allgemeinen Trends gibt es regionale Unterschiede. In großen Städten und bekannten Badeorten ist bargeldloses Bezahlen nahezu flächendeckend möglich. In ländlichen Gegenden oder auf kleinen Inseln wird dagegen noch Bargeld erwartet.
Für Einheimische kann das ambivalent sein. Einerseits erleichtern digitale Zahlungen den Alltag, andererseits bleiben Kosten für Geräte und Gebühren ein Thema. Für Besucher heißt es weiterhin, flexibel zu bleiben.
Unterm Strich zeigt sich ein klares Bild: Kroatien setzt im Tourismus zunehmend auf digitale Zahlungen, leistungsfähiger von guter Infrastruktur und internationaler Anbindung, muss aber regionale Besonderheiten und wirtschaftliche Sensibilität im Blick behalten. Genau darin liegt die nächste Herausforderung.
Redaktion Service
Bild: Capterra



