Die Leidenschaften um die Treibstofflager von „Čemak“ haben sich noch lange nicht gelegt, und das ist von den temperamentvollen Einwohnern von Bibinje auch nicht zu erwarten, wenn es hier um ein weiteres Projekt geht, das sie nicht akzeptieren wollen – ein Mega-Containerterminal.
In den sozialen Netzwerken, die dieser kleinen, aber bekannten Stadt in der Nähe von Zadar gewidmet sind, wird deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das im Raumordnungsplan von Gaženica vorgesehene Megaterminal eine große Gefahr für Bibinje darstellt, insbesondere für den westlichen Teil der Stadt, der sich vollständig in ein Industriegebiet verwandeln würde.
Investoren, die hohe Investitionen in Gaženica angekündigt haben, setzen auf dieses Projekt, und das sollte ernst genommen werden, bevor es zu spät ist. Es ist notwendig, bei der Stadt Zadar Änderungen am Flächennutzungsplan zu beantragen. Bibinje kann dies nicht zulassen, genauso wenig wie weitere Fehlschläge, die katastrophale Folgen für unsere Stadt haben – so die Aussage auf der Seite „Bibinje im Rampenlicht“.
Nach dieser Ankündigung kontaktierten wir den Bürgermeister der Gemeinde, Šimo Sekula, der uns bestätigte, dass er persönlich gegen das Containerterminal in Bibinje vorgehen werde.
Die Initiative, das Mega-Containerterminal im UPU-Gebiet Gaženica zu streichen, stammt von mir, da ich glaube, dass wir die Planung noch ändern können. Die endgültige Entscheidung liegt natürlich beim Stadtrat von Zadar. Ich werde in Kürze ein Treffen zu diesem Thema mit Bürgermeister Erlić und Bezirkspräfekt Bilaver vereinbaren“, bestätigte Bürgermeister Sekula, den wir auch nach dem Stand der Dinge bei den Öllageranlagen in Čermak fragten.
Was das Delta-Terminal betrifft, so wird das Genehmigungsverfahren nicht von der Gemeinde Bibinje, sondern von der zuständigen Behörde im Landkreis Zadar durchgeführt, sobald Investoren einen Antrag auf Änderung der Baugenehmigung stellen. Die Gemeinde Bibinje hat bereits eine Ausschreibung für die Installation von Luftqualitätsmessgeräten eingeholt, die in der Nähe des Terminals aufgestellt werden sollen, um die Situation unabhängig vom Zeitpunkt der Genehmigungserteilung für die Dieselannahme zu überwachen. „Aktuell gibt es in unserer Region eine Genehmigung zur Lagerung von Pflanzen- und Palmöl, während im Stadtgebiet von Zadar bereits seit 10 bis 15 Jahren ein Treibstofflager existiert“, erklärte uns der Bürgermeister von Bibinje, Šime Sekula.
Redaktion Natur und Umwelt
Bild: Šime Sekula




