„Willkommen in der Realität, in der Abfall auf die Hügel gebracht, unter Tonnen von Dämmen begraben und als ‚Hut auf dem Hügel‘ bezeichnet wird“, sagt der Verein für Stadtökologie, der vor dem schrecklichen Ausmaß des völligen Kontrollverlusts über die Zerstörung der Natur in der Gemeinde Marina bei Trogir warnt.
Wo die Oliven bis zum Stammansatz vergraben werden und die Besitzer pro Ladung von 30 Tonnen Abfall fünfzig Euro erhalten. Karst, Oliven und Korruption – ein Öko-Souvenir des heutigen Dalmatiens.
Mitten im Stadtgebiet von Marina ist dies nicht länger die Ausnahme, sondern die Regel. In Zusammenarbeit mit Anwohnern, die nicht länger schweigen können, hat die Stadtökologie Dutzende illegaler Mülldeponien aller Art kartiert und dokumentiert – darunter Biomüll, Plastikmüll, Bauschutt, Chemiemüll und sogar flüssige Abfälle. Die veröffentlichten Fotos sprechen für sich.
Die Gemeinde Marina, die staatliche Aufsichtsbehörde und die Stadtpolizei wurden mehrfach informiert. Reaktion? Keine. Keine Lösung, keine Aufsicht, keine Bestrafung. Nur Schweigen und ein noch tieferes Loch – im wahrsten Sinne des Wortes.
Und vergessen wir nicht: Das Gelände der Gemeinde Marina ist extrem durchlässig, voller Höhlen, Gruben und unterirdischer Wasserläufe, die direkt ins Meer münden. Wenn Gift in den Boden gekippt wird, landet es in unserem Meer, in unseren Fischen, auf unseren Tellern.
Schluss mit Ignorieren und Vertuschen! Es ist an der Zeit, dass die Institutionen endlich ihrer Verantwortung nachkommen – oder dass die Bürger zeigen, dass sie das nicht länger hinnehmen.

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Redaktion Natur und Umwelt
Bild: zVg.




