Ein Beitrag von unserer Kollegin 

Die Bugarin-Mühlen im Dorf Grab in der Nähe der Stadt Trilj ist ein geschütztes kroatisches Kulturerbe. Dreihundert Jahre lang versorgte sie die Menschen in dieser Region und das reine Wasser sorgte für die Schaffung einer Fischfarm, der größten in Dalmatien. Die heute noch funktionale Mühle von Bugarin ist in diesen Sommertagen ein Muss für Touristen, die den Charme das dalmatinischen Hinterlands entdecken möchten.

Wie uns Andrijana Ivković, Direktorin des Tourismusverbandes Trilj erklärt, ist die Geschichte der Mühlen und der Menschen in der Region stark Miteinader verbunden. Auf diesem fruchtbaren Boden auf beiden Seiten des Flusses Grab, einem nur wenige Kilometer entfernten von dem Fluss Cetina, gedeihen seit Tausenden landwirtschaftliche Produkte.

Die Geschichte der Mühlen – wie alles hier in der Gegend – beginnt mit dem Fluss Grab. Die gesamte Geschichte, einschließlich der fünf Mühlen – von denen heute nur noch zwei in Funktion sind – beginnt im 17. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert lebten die Menschen in dieser Region und diejenigen, die hierherzogen, ausschließlich von der Landwirtschaft, was bedeutet, dass die fruchtbare Erde für die Bevölkerung ein gewisses Einkommen erwirtschaften musste. Also mussten sie Mais und Weizen, den sie anbauten, irgendwohin transportiert und zu Mehl verarbeitet. Hier fängt die ganze Geschichte an. Als die Menschen sahen, welches enormes Potenzial das reichlich vorhandene Wasser in der Region hat, fingen sie gegen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts Mühlen zu bauen.

Vor rund dreihundert Jahren begannen fünf Familien mit dem Bau von Mühlen, um Mehl für die Bauern zu produzieren, die das Land in der Nähe bebauten. Die Mühlen waren bis zum 20 Jahrhunderte in Betrieb. Frau Ivković erklärt, dass einige von ihnen immer noch in Funktion sind und die Menschen haben bis heute die Gewohnheit, auf die traditionelle weise Mehl zu mahlen.

Eine der Mühle ist die Mühle der Familie Bugarin, die wie alle anderen Mühlen auf dem Fluss Grab zwischen dem späten 17. und frühen 19. Jahrhundert erbaut wurde. Bugarin’s Mühle ist eine der 5 Mühlen an dem Fluss Grab, die als Kulturerbe geschützt sind. Sie wurde 2006 restauriert. Die Fassade wurde restauriert. Aber das Innere aus Stein und die Kanäle, die die Mühle zum Laufen bringen, sind immer noch zerstört und werden wahrscheinlich bald restauriert werden.

In der Nähe der Mühlen befindet sich auch eine kleine Brücke, die stark an die von türken gebauten Brücken in Bosnien und Herzegowina erinnert, die aus Stein mir mit mehreren Bogen gebaut worden sind. Diese Brücke stammt aus dem 19. Jahrhundert und war eine Verbindung zwischen den Siedlungen, die sich in der Nähe befinden.

 

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