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Plenković, Nehammer und Söder besuchten das LNG-Terminal auf Krk

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Ministerpräsident Andrej Plenković besuchte heute mit dem österreichischen Bundeskanzler Karl Nehammer und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder das LNG-Terminal in Omišalj auf Krk.

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– Was die Energiesicherheit betrifft, ist Kroatien wirklich sicher. Ich denke, es ist heute jedem klar, dass wir im ersten Mandat die lange Debatte darüber beendet haben, ob wir dieses LNG-Terminal auf Krk brauchen. Wir haben 101 Millionen Euro für ihn erhalten, unsere Regierung hat beschlossen, so viel mehr zu geben. HEP und Plinacro, die ebenfalls Miteigentümer sind, haben darin investiert. Mehr als 60 Prozent des Gases, das wir in Kroatien verbrauchen, ist verflüssigtes Erdgas, das hier regasifiziert wird. Wenn sie egoistisch und egoistisch wären, würden wir sagen, Kroatien hat genug, aber unser Wunsch ist es, die Tatsache, dass eine so kritische Infrastruktur existiert, auch für unsere Nachbarn im Geiste der europäischen Solidarität nutzbar zu machen – sagte Plenković.

– Jetzt müssen sich die Experten treffen, um die Details auszuarbeiten. Söder und ich werden uns für dieses Problem einsetzen, weil es sehr wichtig ist. Wir in Österreich haben unseren politischen Willen bekundet, uns diesem Projekt anzuschließen. Wir werden unsere privaten Unternehmen ermutigen, sich an diesem Projekt zu beteiligen – sagte der österreichische Bundeskanzler Nehammer, als er über den Plan sprach, die Kapazität des LNG-Terminals auf Krk zu erweitern.

Söder wies darauf hin, dass dieses Projekt eine Option für die Zukunft sei, nicht nur eine Notmaßnahme.

– Sie haben in der Präsentation der Grobschätzung gesehen, wie viel diese Investitionen erfordern würden, je nach Expansionsrichtung. Die Idee ist, in gemeinsamen Vereinbarungen Prioritäten zu setzen. Natürlich sind auch Gespräche mit Slowenien wichtig, und Sie haben gesehen, dass diese Pläne für Gaspipelines, die Omišalj über Slowenien mit Österreich und Bayern verbinden würden, mehr als 10 Jahre alt sind. Dieses Thema ist also nicht von gestern. Wir würden natürlich gemeinsam an die Europäische Kommission herantreten und um Kofinanzierung dieser Projekte bitten. Was den Mietvertrag betrifft, gibt es Ausschreibungen und dann melden sich die Interessenten – sagte Plenković auf die Frage nach dem Wert der Erweiterungsinvestition.

Tal des WasserstoffsSöder sagte auch, dass diese Gaspipeline für grünen Wasserstoff genutzt werden kann, dessen Anteil immer mehr wachsen wird.

– Wir werden immer mehr erneuerbare Energiequellen haben, und wenn wir diese Gaspipeline in diesem Sinne nutzen würden, wäre dies für diesen gesamten Energiemeilenstein in Europa von Bedeutung. Wir wollen die vorhandene Kapazität ausbauen und sie dann als Wasserleitung nutzen – so der bayerische Ministerpräsident.

– Das Entscheidende ist dieser technologische Wandel. Dies ist eine Investition in die Technologien und Energien der Zukunft. Fünf Milliarden Euro stehen Unternehmen zur Verfügung, um in Zukunftstechnologien investieren zu können und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und russischen Brennstoffen zu gewährleisten – fügte Nehammer hinzu.

Auch Plenković sieht im Ausbau der LNG-Terminalkapazität die Zukunft der Energie.

– Wir haben dies auf dem COP27-Gipfel diskutiert. Daran arbeitet Kroatien bereits mit Slowenien und Norditalien. Diese Idee eines Wasserstofftals hier, einer grenzüberschreitenden Kooperation, die ein Konglomerat von 34 Unternehmen ist, ist eines der konkreten Beispiele – sagte Plenković, berichtet N1.

Redaktion Wirtschaft
Bild: Jörg Koch/CSU/dpa-Urheberrecht:(c)CSU
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