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Dubrovnik erinnert sich an seine tapferen Verteidiger im Heimatkrieg

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Das Fest des Hl. Nikolaus am 6. Dezember 1991 wird als Tag der heftigen Angriffe, aber auch als Tag der tapferen Verteidigung der Freiheit der Stadt für immer in der Geschichte von Dubrovnik bleiben.

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An diesem Tag vor 30 Jahren um genau 5.50 Uhr griffen Angriffe der jugoslawischen Nationalarmee mit Kriegsschiffen, Flugzeugen und Kanonen Dubrovnik mit aller Kraft an, mit dem Ziel, die Verteidigungslinien um die Stadt von Belvedere bis Sustjepan zu schwächen. Die Bombardierung von Dubrovnik durch die jugoslawische Nationalarmee, einschließlich der Altstadt – ein UNESCO-Weltkulturerbe – fand am 6. Dezember 1991 ihren Höhepunkt Isolation sowie die internationale Anerkennung der Unabhängigkeit Kroatiens.

Der Black Friday, wie dieser Tag genannt wurde, war der heftigste Angriff auf Dubrovnik, nicht nur während

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des Heimatkriegs, sondern in der gesamten und langen Geschichte dieser adriatischen Stadt. Und der Black Friday stellt auch einen Wendepunkt in der Belagerung der Stadt dar, da es den kroatischen Verteidigern gelang, die zahlreichen Angriffe zu Lande, aus der Luft und zu Wasser abzuwehren und damit die Pläne des Angreifers zu vereiteln. Nach diesem fatalen Tag stieg die Moral der Verteidiger erheblich und die jugoslawische Nationalarmee erkannte, dass die Einnahme von Dubrovnik nicht so einfach sein würde, wie sie es sich erhofft hatte. Dieser Tag vor 30 Jahren war ein Wendepunkt, nicht nur bei der Verteidigung von Dubrovnik, sondern auch im Heimatkrieg. Im Mai 1992 zog sich die jugoslawische Nationalarmee nach Bosnien und Herzegowina zurück.

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Während der Offensive am 6. Dezember wurde die Altstadt von 48 82-Millimeter-Raketen, 232 82-Millimeter- und 364 120-Millimeter-Mörsergranaten sowie 22 drahtgelenkten Raketen getroffen. Zwei Einschlagskrater deuteten auf den Einsatz schwererer Waffen hin. Die Bombardierung konzentrierte sich auf Stradun – die zentrale Promenade der Altstadt – und Gebiete nordöstlich von Stradun, während andere Teile der Altstadt relativ wenig getroffen wurden. Der Angriff klang gegen 11.30 Uhr ab. Es tötete 13 Zivilisten – der schwerste Verlust an Zivilisten während der Belagerung von Dubrovnik.

Redaktion Politik
Bild: Deutschlandfunk Kultur
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