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Das ist Süddalmatien für Wassersportler

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Dalmatien erstreckt sich von der Insel Pag im Norden bis südlich von Dubrovnik an die montenegrinische Grenze und ist ein wahrer Traum für alle Wassersportfans.
Süddalmatien ist geprägt von den großen Inseln Korcula, Mljet und der Halbinsel Pelješac. Größte Stadt und Anziehungspunkt des internationalen Tourismus ist Dubrovnik. Die malerische Altstadt von Dubrovnik mit der massiven Stadtmauer, den glattpolierten Kopfsteinpflastern und den roten Ziegeldächern wird nicht umsonst „Perle der Adria“ genannt.
Dubrovnik
Etwas nördlich der Altstadt liegt am Ende eines Fjordes die ACI Marina Dubrovnik. Die beliebte Marina ist seit Jahrzehnten Törnziel und Startpunkt zugleich.  Privateigner und Chartercrews starten von hier beispielsweise zu der nördlich gelegeneren Inselgruppe der Elaphiten. Für Segler und Motorbootfahrer bieten insbesondere die drei größten (und bewohnten) Inseln Šipan, Lopud und Koločep ein interessantes Törnziel. Hier kann man entweder in schönen Buchten ankern, oder man ergattert mit etwas Glück eine der wenigen Murings in den Häfen. Marinas gibt es hier keine. Die nächstgelegene Marina ist die ACI Marina in Slano, die erst im Sommer 2016 eröffnet hat.
Ca. 80 km nördlich von Dubrovnik bildet eine Trilogie aus Meer, See und Fluss das Neretva-Delta. Dieses Naturparadies mit unzähligen Fisch und Vogelarten ist durch das Schwemmland äußerst fruchtbar und dementsprechend bedeutsam für die Landwirtschaft. Neben allen Arten von Zitrusfrüchten werden hier auch Pfirsiche, Kiwis und Kirschen kultiviert. Touristisch ist diese Region noch recht unberührt, lediglich der am Meer gelegene Ort Ploče weist eine gute touristische Infrastruktur auf.
Die nur dünn besiedelte Halbinsel Pelješac ist bekannt für viel unberührte Natur, guten Wein und die Austernzucht bei Ston. In der flachen Bucht, die vom Festland und Pelješac gebildet wird entwickelt sich die beliebte Meeresfrucht besonders gut. In der Kobas Bucht etwas südlich von Broce gibt es speziell für Wassersportler einige Restaurants in denen man Austern aus Ston genießen kann.
Die Inseln Korcula und Mljet
Egal ob Segler oder Motorbootfahrer: wer im südlichen Teil Dalmatiens auf Törn ist, sollte die grüne Insel Korcula in den Törnplan mit aufnehmen. Die knapp 50 km lange aber nicht mal 8 km breite Insel verläuft fast exakt in Ost-West Richtung. Der gleichnamige Hauptort ist Korcula im Osten der Insel. Die ACI Marina Korcula bietet Platz für bis zu 150 Yachten, ist aber auch außerhalb der Hochsaison meist schon früh komplett belegt. Eine Liegeplatzreservierung ist in der Marina sinnvoll. Alternativ kann man bei guten Witterungsbedingungen auch in der Bucht Luka ankern. Die Stadt Korcula ist der Geburtsort des Seefahrer Marco Polo und die ästhetische Altstadt mit den kleinen Gässchen und den glatt polierten Kopfsteinpflastern ist immer wieder ein Besuch wert. Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Badeort Lumbarda. Hier gibt es eine kleine Marina und einen der wenigen echten Sandstrände der Insel. Auch hier loht sich eine Reservierung.
Südöstlich von Korcula liegt Mljet. Die Insel Mljet ist ein wahres Naturparadies und überzogen von dichten, immer grünen Wäldern. Nicht nur im Sommer duftet es lieblich nach Wildkräutern. Der westliche Teil der Insel ist ein Nationalpark. Hier liegen auch die Orte Pomena und Polace in denen die Restaurants direkt am Ufer Stege mit Muringleinen für Ihre Gäste gebaut haben. Weiter östlich liegt die malerische Prožura Bucht, in der ein großes Bojenfeld ausgebracht ist. Unter Seglern ist auch die Okuklje Bucht beliebt. Neben perfektem Schutz gegen alle Winde befinden sich in der Bucht auch diverse Restaurants, die alle auf Wassersportler eingestellt sind.
Redaktion Nautik
Bild: mySea
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