Die Aktivistenpartei Živi Zid war am Samstag in der Stadt Čakovec, um auf die Probleme der Landwirte und des kroatischen Agrarsektors aufmerksam zu machen.

Die Parteimitglieder sagen, dass etwa dreißig tausend familiengeführte, landwirtschaftliche Betriebe ihre Türen geschlossen haben und dass die heimische Weinproduktion in den letzten fünf Jahren um 50 Prozent zurückgegangen ist.

Die Partei kritisierte auch den Agrokor-Einigungsvertrag.

Branimir Bunjac erläuterte: „Kroatien wird zu einem wüsten Land. Die Menschen verlassen Bauernhöfe und Dörfer, während Kroatien bald keine eigenen Nahrungsmittel mehr haben wird. In diesem Zusammenhang müssen wir uns auch Agrokor’s Zwangsabwicklungsgeschäft ansehen, bei dem 75 Prozent des Unternehmens in ausländische Hände gelangt sind. Wir müssen uns fragen, was wir morgen essen werden und was für ein Essen das sein wird und auch ob wir in unserem eigenen Land Ausländer sein werden.“

Glas Hrvastke/
Bild: Croatia.hr
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