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Vorgeschlagene Bußgelder für Umweltverschmutzer

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Die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union haben am Samstag auf der Plenarsitzung der

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Konferenz zur Zukunft Europas die Einführung von Bußgeldern für Umweltverschmutzer, aber auch zahlreiche Umweltsubventionen vorgeschlagen, um Europa an die Klimaempfehlungen der COP-26 anzupassen Konferenz ändern.

Die Teilnehmer des Panels zu Klima und Umwelt hielten in den vergangenen Monaten insgesamt drei Sitzungen ab, bei denen sie 51 Empfehlungen formulierten, die sie am Samstag auf der Plenarsitzung der Konferenz zur Zukunft Europas vorstellten, berichtet N1 . An der Sitzung nahmen Vertreter aller vier Bürgergremien sowie Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und Vertreter der nationalen Parlamente teil.

Vertreter des dritten Panels der Konferenz zur Zukunft Europas sagten, dass die Europäische Union dringend etwas gegen den Klimawandel unternehmen müsse, da er viele Lebensräume von Pflanzen und Tieren zerstört und das Aussterben von bis zu 150 Pflanzen- und Tierarten droht.

Zu diesen Maßnahmen gehören Sanktionen für alle Umweltverschmutzer in Form einer von Vertretern der französischen Delegation vorgeschlagenen „Kohlenstoffsteuer“. Das so eingenommene Geld würde in Forschungsprogramme investiert, die sich mit alternativen und erneuerbaren Energiequellen befassen.

– Einer der wichtigsten Vorschläge ist sicherlich, den Zugang zu Behandlung und medizinischen Leistungen in allen Mitgliedsstaaten sicherzustellen. Wenn jemand für eine medizinische Leistung nach Ljubljana fahren möchte, sollte nur unsere Gesundheitskarte ausreichen. Diese Person würde die Kosten selbst tragen, aber der Schlüssel ist, dass sie mit der Gesundheitskarte, die sie hat, nicht nur in Zagreb, sondern beispielsweise auch in Ljubljana oder Wien untersucht werden kann, sagte Dajana Milinković , kroatische Vertreterin bei der Konferenz.

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Bei der Abfallwirtschaft fordern die Bürgerinnen und Bürger von der Europäischen Union die Abschaffung von Plastikverpackungen, plädieren aber andererseits für finanzielle Anreize für Unternehmen, die auf vollständig biologisch abbaubare Verpackungsformen umsteigen würden.

Damit den Bürgern jedoch bewusst wird, wie sehr Plastikflaschen der Umwelt schaden, ist es notwendig, ein Aufklärungsprogramm zum Thema Abfallmanagement und Recycling in den Schulen einzuführen. Sie glauben, dass Kinder schon in jungen Jahren nützliche Gewohnheiten entwickeln würden. Bürgervertreter auf der Sitzung in Straßburg wiesen darauf hin, dass die Schüler neben dem Recycling von Abfällen auch etwas über die Lebensmittelproduktion und die Vorteile des Verzehrs lokal angebauter Lebensmittel lernen sollten. Deshalb wollen sie, dass ein Teil der europäischen Gelder in Schulgartenprojekte und Urban-Gardening-Projekte für öffentliche und private Bereiche investiert wird.

Nachhaltige landwirtschaftliche Modelle sollten nicht nur in den Lehrplänen der Schulen verbleiben. Vertreter des Klima- und Umweltgremiums schlagen vor, den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln auf allen Betrieben deutlich zu reduzieren. Diejenigen Volkswirtschaften, die diese Empfehlung akzeptieren würden, würden größere Anreize aus den EU-Agrarfonds erhalten. Die Bürger weisen darauf hin, dass größere Investitionen in die Produktion umweltfreundlicher landwirtschaftlicher Produkte erforderlich sind, um auf dem europäischen Markt, zu dem auch importierte Waren aus Drittländern gehören, wettbewerbsfähiger zu sein.

Auch im Verkehrsbereich sollte die EU einen großen Schritt nach vorn machen. Bürgervertreter fordern den Ausbau von Radwegen, die sie als gute Lösung für den innerstädtischen Verkehr sehen, und den Ausbau eines Schienennetzes für den innerstädtischen Verkehr. Sie kamen zu dem Schluss, dass es keine Logik in der Tatsache gibt, dass Flugtickets billiger sind als Bahntickets.

Redaktion Natur und Umwelt
Bild: Facebook
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