Home Ausland US-REGIERUNG: RUSSLAND SOLL SICH NICHT IN MAZEDONIEN-REFERENDUM EINMISCHEN

US-REGIERUNG: RUSSLAND SOLL SICH NICHT IN MAZEDONIEN-REFERENDUM EINMISCHEN

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Ende September entscheiden die zwei Millionen Einwohner des Südbalkan-Landes über den künftigen Namen Mazedoniens. US-Regierung wittert vor dem Referendum eine Einmischung Russlands.

“Wir wollen nicht, dass Russland dort das tut, was es in so vielen anderen Ländern versucht hat”, so US-Verteidigungsminister Jim Mattis, bei einem Besuch in dem Balkanland. Es gebe keine Zweifel, dass Russland umfangreiche Kampagnen startet und dafür Geld überwiesen habe. Diese Einmischung würde den amerikanischen Minister beunruhigen. Russland wies die Anschuldigungen der US-Regierung zurück, schreibt „Reuters“.

Die USA werfen Russland vor mit pro-russischen Gruppen das Referendum durch Desinformationen zu untergraben. Ein Besuch Merkels in Skopje am 8. September war ein Signal für die EU-Unterstützung des Balkan-Landes. Sie warb für ein Ja beim Referendum. Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas wird diese Woche in Mazedonien erwartet. Bundeskanzler Sebastian Kurz betonte ebenso bei beim Treffen mit dem mazedonischen Regierungschef, Zoran Zaev, Österreichs Hilfe bei der Lösung des Namensstreites mit Griechenland.

Zukunft Mazedoniens
Am 30. September wird im Referendum in Mazedonien neben einer EU-und Nato-Mitgliedschaft auch über die Vereinbarung mit dem Nachbarland Griechenland über den Landesnamen abgestimmt. Dabei soll es zu einer Umbenennung in Republik Nord-Mazedonien gehen. Die Griechen fürchten Gebietsansprüche, da sie eine Region Namens Mazedonien haben. Die Einigung über den Namen ist eine Voraussetzung für Mazedonien später der EU und Nato beitreten zu können.

“Es gibt keine Zweifel, dass sie Geld überwiesen haben und eine breitere Einfluss-Kampagne betreiben”, erklärte Mattis. Russlands Botschafter in Mazedonien kritisierte das Land hinsichtlich der Bestrebungen der Nato beizutreten. Sollten sich die Beziehungen zwischen Russland und Mazedonien dadurch verschlechtern, wäre das Balkan-Land ein „gerechtfertigtes Ziel“.

kosmo.at
Bild: Makedonien
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