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Titos mysteriöse 160 Mio. Euro Villa

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Er gilt als der größte Sohn Jugoslawiens: Josip Broz Tito. Der ehemalige diktatorische Staatschef hatte entgegen der

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sozialistischen Idee, unendlich viele Reichtümer. Darunter, man munkelt, zig Mega-Villen. Eine davon ist das 160 Mio. Euro teure Luxus-Objekt nahe der Plitvicer Seen. Nun gibt es neue Pläne, was damit geschehen soll.

Erbaut wurde die besagte Villa Izvor von Kriegsgefangenen, Sträflingen und sonstigen Feind-Figuren. Legenden besagen, dass der inoffizielle Name der Villa, Villa 99, auch daher kommt, dass so viele Menschen bei ihrem Bau gestorben sind. Es wird auch darüber spekuliert, ob es nicht zahlreiche geheime Gänge unter dem Haus gibt, die weiß Gott was verbergen sollen.

Die Immobilie wurde zwischen 1948 und 1953 erbaut. Insgesamt wurden Tito hier 6000 Quadratmeter zur Verfügung gestellt. Die Villa hatte 20 Apartments, ein Kino, einen Tanzsaal, einen Lift usw. Gespart wurde hier offensichtlich nicht. Die investierten 160 Mio. Euro zeugen von einem damals beispiellosen Luxus. Tito selbst hat sich angeblich nur ein paar Mal hier aufgehalten, nicht mehr als fünf Besuche soll es gegeben haben. Bei einem der Besuche beschaffte man für ihn einen Bären, den er dann erschießen durfte.

Für Tito wurden überall im Land große und beeindruckende Bauten errichtet. Leider ist diese Villa inzwischen eine heruntergekommene Ruine. “Es ist in einem schlechten Zustand, leider wird es Zeit und vor allem Geld brauchen, um es in Ordnung zu bringen. Es ist nicht so schlimm, dass das Dach einstürzt, aber es ist nicht weit davon entfernt”,  sagt der Sprecher des Nationalparks, Ognjen Borčić, dem kroatischen Magazin 24.Sata.

Jetzt soll die Villa mithilfe von Investitionen aus der EU gerettet werden. Sie soll zu einem wissenschaftlichen

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Zentrum zur Erforschung des Klimawandels und von Karstphänomenen werden. Auf jeden Fall wird die Villa nicht kommerzialisiert werden, so der Direktor des Nationalparks der Plitvicer Seen. Casinos, Elite-Unterkünfte oder ähnliches käme nicht in Frage. Viele sehen dabei eine große Verfehlung. Denn so ein Objekt hätte einen unschätzbaren Wert für die Tourismusbranche. Es wird verwiesen auf z.B. Ungarn, wo Touristen sich scharenweise und stundenlang anstellen, um Artefakte aus dem Kommunismus zu sehen. Und so eine Villa wäre für Viele ein absoluter Besuchs-Hit.

Redaktion Politik
Bild: Screenshot YouTube
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