Nachdem am Dienstag ein Erdrutsch in der Kleinstadt Hrvatska Kostajnica mehrere Häuser zerstört hatte wurde am Donnerstag der Schulunterricht abgebrochen. Grund hierfür waren Risse am Schulgebäude.

Vor Ort in Hrvatska Kostajnica waren der Bürgermeister Dalibor Bišćan sowie der Gespan der Gespanschaft Ivo Živić, um die Situation zu begutachten. Des Weiteren wurde eine Expertengruppe von Statikern zur Einschätzung der Lage beordert. Falls sie zum Schluss kommen, dass das Gebäude sicher ist, wird der Unterricht wie geplant weiterhin stattfinden.

Der Gespan der Gespanschaft Sisak-Moslavina Ivo Živić kommentierte die Situation wie folgt:

„Neue Risse wurde vom Hausmeister und anderem Personal bemerkt. Präventiv haben wir den Unterricht gekürzt. Dann haben wir uns das Haus nochmals angesehen. Es wurden neue Risse bemerkt, die nicht ernsthaft sind und keine Nachwirkungen des Erdrutsches sind. Es ist vielmehr das schlechte Baumaterial und der schlechte Untergrund, die hier nun zum Vorschein kommen.”

Aufgrund des Erdrutsches in Hrvatska Kostajnica blieben einige Bewohner obdachlos. Die Regierung wird bei der Unterbringung der Einwohner behilflich sein. Der kroatische Regierungschef Andrej Plenković sagte hierzu:

„Wir engagierten das Bauministerium und das Wohnungsamt, welches den derzeitigen Stand festlegt, den Schaden bewertet und die erste Einschätzung macht. Es wird geschaut, ob es realistisch ist diese Häuser zu erneuern, wenn man in Erwägung zieht, dass der Erdrutsch massiv war. Sicher ist auf jeden Fall, dass die Regierung die Kosten übernehmen wird da diese Menschen alles verloren haben.”

Unweit von Hrvatska Kostajnica herrscht ebenfalls weiterhin Überschwemmungsgefahr. Die Ortschaften Letovanić, Stari Brod und Žažina sind am meisten gefährdet. Dort bleiben die Schutzmaßnahmen gehen das Hochwasser weiterhin bestehen. (NR)

Quelle: HRT/Tonči Petrić
Bild: HRT/YouTube
Video: DUZSvideo

 

Mehr in Verbindung stehende Beiträge laden
Mehr laden von Norbert Rieger
Mehr laden in Breaking News

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Überprüfen Sie auch

Abfallwirtschaft: 1,18 Millionen Container für 400 Orte

Bis Mitte Juni 2021 erhalten rund 400 Städte und Gemeinden, die einen Antrag auf den Umwel…