Home Wirtschaft Projekte für den Brücken-Bau in Kroatien gehen nur schleppend voran

Projekte für den Brücken-Bau in Kroatien gehen nur schleppend voran

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Kroatien hat im Jahr 2017 so einige Projekte für den Bau verschiedener Brücken in Bewegung gebracht, aber es sind noch nicht alle ganz vollständig mit der Planung abgeschlossen, so das teilweise noch nicht einmal mit dem Bau dieser Brücken angefangen werden oder auch der Bau beendet werden konnte.

So wie auch bei der Brücke von Peljesac. Mitte September 2017 wurden schon 3 Angebote für das Projekt an die Aktiengesellschaft „Croatian Roads“ (HC) abegeben, aber bis heute wurde noch nicht entschieden, welcher Bau-Unernehmer den Zuschlag für den Bau der Brücke erhält. Astaldi aus Italien und Ic aus der Türkei boten gemeinsam den Bau der Brücke für 2,5 Milliarden Kuna an. Strabag aus Österreich machte ein Angebot von 2,6 Milliarden Kuna und die chinesische Gemeinschaft unter Führung von China Road und Bridge Corporation bot 2 Milliarden Kuna an. Das Problem liegt wohl darin, dass alle Angebote über den geschätzten Wert von 1,75 Milliarden Kuna liegen. HC hat zwar 120 Tage Zeit sich zu entscheiden, aber wenn es nach Aussagen geht, die vorher an die Öffentlichkeit getragen worden sind, hätte diese Entscheidung schon längst mit einem Versprechen schon Ende Oktober getroffen werden sollen.

Schlecht sieht es auch bei der Brücke zwischen der Insel Ciovo und dem Festland aus. Diese sollte schon bis Ende 2016 fertig gestellt werden. Zwischenzeitlich gab es Probleme, wir hatten berichtet und erst im Oktober wurde ein neuer Auftragnehmer gefunden und es konnte weitergearbeitet werden. Fraglich ist ob man nun die weitere Frist bis 15. Juni 2018 zur Fertigstellung einhalten kann.

Mit der Brücke Svilaj über die Save an der Grenze Kroatien, Bosnien und Herzigowina wurde schon im Jahr 2012 ein Vertrag unterzeichnet, aber bis heute ist noch nichts zu sehen. Beide Länder sollten gemeinsam an den Brücken-Bau beteiligt sein und der erste Vertrag wurde mit Strabag vereinbart und unterzeichnet, aber später mit einer Erklärung wieder aufgehoben. Im Juli 2016 wurde ein zweiter Vertrag beschlossen, aber dieser konnte nicht ausgeführt werden, da der Auftragnehmer Viadukt in Konkurs gegangen ist.

Auch ist Viadukt Schuld, dass der Bau der Brücke über die Drau nur sehr schleppend voran ging und jetzt erst der Bau nach Jahren abgeschlossen werden kann.

Nun wird man mal sehen, was das Jahr 2018 für die Projekte im Brücken-Bau bringen wird. (YV)

Quelle: TCN
Bild: Dalmatinka Media

 

 

 

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