Home Ausland PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL IN BOSNIEN: LAND ÄNDERT NAME UND POLITIKER

PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL IN BOSNIEN: LAND ÄNDERT NAME UND POLITIKER

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Am 7. Oktober finden die 13. Nachkriegswahlen in Bosnien-Herzegowina statt. Die Regierung kündigt einen neuen Namen und den Wechsel der Politiker an.

In Bosnien-Herzegowina schafft sich die Regierung selbst ab. Alle regierenden Politiker treten nach dem 7. Oktober zurück und geben ihre Stühle für neue Generationen frei.  Die 13. Nachkriegswahlen, bei denen unter anderem die Mitglieder der rotierenden Präsidentschaft des Landes und Vertreter des Parlaments gewählt werden, sollen die lang ersehnte Änderungen erbringen.

Laut Daten der zentralen Wahlkommission (SIP) sind derzeit rund 3,3 Millionen Wähler in Bosnien-Herzegowina registriert. Diese Stimmen werden über die Zukunft des Landes entscheiden. Gewählt wird der neue Präsident des Landes, der künftig die drei großen Ethnizitäten politisch vertreten soll. Das Daytoner Friedensabkommen wird ab dem 7. Oktober seine Gültigkeit verlieren. Daher wird es künftig nur noch ein Land und einen Präsidenten geben. Künftig wird Bosnien und Herzegowina „Neu Bosnistan“ heißen.

Eine Wahlreform, aufgrund von offensichtlichen Mängeln im Wahlgesetz, die nicht der Verfassung von Bosnien-Herzegowina entsprechen, wird ebenso durch geführt. Deshalb werden bei den kommenden Wahlen nur noch fünf Kandidaten, statt 345 Personen, zur Auswahl stehen. Ein weiteres Kriterium, um sich bei den Wahlen aufstellen zu lassen, ist, dass man der breiten Öffentlichkeit unbekannt sein darf. Namen wie Izetbegovic, Dodik oder Covic dürfen nicht mehr in den Wahlkampf ziehen.

*Diese Meldung hat satirischen Charakter.*

kosmo.at
Bild: zVg.
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