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Niko Kovač hat der Eintracht aus Frankfurt neues Leben eingehaucht

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Zwei Jahre nun schon, seit dem 8. März 2016 ist Niko Kovač im Amt des Cheftrainers bei der Eintracht aus Frankfurt.

Niko Kovač der ohnehin als Spieler in der Bundesliga als Kämpfer bekannt war, hat mit seiner Art und Weise, mit seinem analytischen Vorgehen der Eintracht neues Leben eingehaucht. Die Vereinsführung und Eintracht-Fans sind begeistert von seiner Arbeit und einige Medien bringen den Namen Kovač bereits mit dem FC Bayern München in Verbindung.

Statistisch gesehen hat Kovac in den bisherigen 80 Pflichtspielen 37 Siege erzielt, 16 mal Unentschieden gespielt und 27 Spiele verloren, mit einer Tordifferenz von 110:99, pro Spiel holt er mit der Eintracht 1,59 Punkte.

Der ehemalige kroatische Nationaltrainer hat in einigen Phasen sein Talent als Trainer unter Beweis gestellt, als er die Hessen in den Relegationsspielen vor dem Gang in die zweite Liga bewahrte und als er letzte Saison das DFB-Pokalfinale erreichte.

In der aktuellen Saison erreichte er mit seinem Team erneut das DFB-Pokal Halbfinale und momentan befinden sich die Frankfurter auf dem 4. Tabellenplatz, der in die Champions League führt. Mit den bisher geholten 42 Punkten werden sie die wahrscheinlich bisher beste Punkteausbeute der vergangenen vier Bundesligaspielzeiten erzielen.

Vor allem der Charakter des Kroaten gefällt der deutschen Öffentlichkeit, bzw. Fußballszene, die er schon als Spieler an den Tag legte. Wer erinnert sich nicht an die Szenen nach den Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg, als er zuerst die FCN-Spieler auf dem Feld in den Arm nahm und tröstete. Damit faszinierte er die deutsche Fußballszene, v.a. in der heutigen Zeit wo im Prinzip nur das Geld im Fokus steht.

„Ob ich Trainer der Bayern oder des FC Augsburg bin, die Erwartungen steigen jeden Tag. Ich denke dies ist die falsche Richtung. Wir können nicht alle Meister werden und immer in der Champions League spielen. Man muss nachdenken und sich fragen ob dies der wirklich richtige Weg ist. Den Trainern heute geht es nicht schlechter und nicht besser wie früher, nur kommt es heute viel zu schnell zu Trainerentlassungen. Das Geld macht uns krank. Je mehr Geld im Spiel ist desto schwerer fällt es uns rational zu denken und zu handeln.“, sagte einst Kovač und erntete davon Beifall aus der Öffentlichkeit.

Das Management der Hessen ist stolz einen Trainer wie Kovač zu haben und mit ihm langfristig planen zu können. Nur der Gedanke an den Weggang eines so professionellen und autoritativen Trainers stellt schon einen Verlust dar.

„Wir haben eine detaillierte Analyse durchgeführt. Unser Projekt entwickelt sich super und wir machen stabile Schritte nach vorne. Einen riesen Anteil an diesem Erfolg hat Niko Kovač, der alle Talente besitzt ein erfolgreicher Trainer zu werden. Ich bin überzeugt das er seinen Vertrag bis zum Ende erfüllen wird“, kommentierte vor kurzem der Eintracht Sportdirektor Bruno Hübner.

Wie die laufende Saison gezeigt hat, ist es eine Tatsache das Niko Kovač mit den Frankfurtern eine fantastische Arbeit leistet, wenn man bedenkt mit was für einem Budget die Mainstädter arbeiten. Er entscheidet alle sportlichen Fragen mit und seine Entscheidungen werden akzeptiert.

Mit dem Amtsantritt Kovačs hat sich die Eintracht aus einem „schlafenden“ Team zu einer modernen, europäischen Mannschaft transformiert, die mitten im Kamp um die Champions League Plätze steckt und noch Chancen auf den DFB-Pokal hat. Dank dieser Ergebnisse und der hervorragenden Arbeit gilt Niko Kovač zu dem momentan erfolgreichsten kroatischen Fußballtrainer.

Bild: Werner100359/wiki

Jurica Zelić

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