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Neun Städte und Gemeinden bilden die regionale Tourismusbehörde von Gorski Kotar

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Neun Städte und Gemeinden in der zentralgebirgigen Region Gorski Kotar haben am Mittwoch eine Vereinbarung über den Zusammenschluss ihrer lokalen Tourismusverbände zu einem einzigen regionalen Tourismusverband unterzeichnet und einen neuen Masterplan für die Entwicklung des Tourismussektors in der Region vorgelegt.

Die neue regionale Tourismusbehörde umfasst die Städte Vrbovsko, Cabar und Delnice sowie die Gemeinden Fuzine, Mrkopalj, Brod Moravice, Skrad und Ravna Gora.

Die regionale Tourismusbehörde wird ihren Sitz in Delnice haben und die Städte und Gemeinden werden je nach Bedarf und Möglichkeiten eigene Tourismusbüros oder Informationszentren einrichten.

An der Unterzeichnung des Abkommens nahm auch die Tourismus- und Sportministerin Nikolina Brnjac teil, die erklärte, Gorski Kotar sei ein Reiseziel, dessen Potenzial jährlich gewachsen sei.

Sie sagte, dass bis jetzt ohne Gorski Kotar 18 Tourismusverbände, die das Gebiet von rund 90 lokalen Verwaltungseinheiten abdecken, bereits beigetreten seien, während sechs gemeinsame Projekte hatten. Der Zweck ihrer Vereinigung ist Kostensenkung, bessere Qualität und gemeinsame Präsentation und Entwicklung von Reisezielen, sagte Brnjac.

Der Masterplan für die Entwicklung des Tourismus in Gorski Kotar verfolgt drei Hauptziele: Verbesserung der Sichtbarkeit der Entwicklung von Reisezielen, Steigerung des Tourismusumsatzes und höhere Investitionen. Die Schlüsselprodukte sind aktiver Urlaub, Ausflüge und Gastronomie.

Sinisa Topalovic von der Horwath HTL Company stellte den Masterplan vor und sagte, dass nur 3% der regionalen Einnahmen aus dem Tourismus stammten und die meisten touristischen Unterbringungskapazitäten in Privatbesitz waren. Mehr als die Hälfte der Wohneinheiten sind Ein-, Zwei- oder Drei-Sterne-Einheiten, und es gibt keine in der Fünf-Sterne-Kategorie für Wohneinheiten, sagte er.

Das Wachstum bei gewerblichen Unterkünften ist offensichtlich, ebenso wie ein noch größerer Anstieg bei nicht gewerblichen Unterkünften, dh Ferienhäusern.

Mehr als 50% der Einnahmen der örtlichen Tourismusverbände stammten aus Mitteln der örtlichen Behörden, während die Verwaltungskosten mehr als 40% ihrer Ausgaben ausmachten.

Nach Angaben des Kvarner Tourism Board gab es in diesem Jahr rund 79.000 Übernachtungen in Gorski Kotar gegenüber rund 110.000 im Vorjahr. Gorski Kotar macht rund 0,5% des Tourismusumsatzes des Landkreises Primorje-Gorski Kotar aus.

Redaktion Tourismus
Bild: Adriatic.hr


						
						
					
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