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NAMENSÄNDERUNG IN MAZEDONIEN

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Der 15. Januar ist nicht nur ein Stichtag für den Brexit, sondern der wohl wichtigste Tag in der Geschichte des jungen Balkanlandes Mazedonien, da die Umbenennung Voraussetzung für einen EU- und NATO-Beitritt ist.

„Es ist eine historische und patriotische Entscheidung. Wir könnten die Generation sein, die eine mutige Entscheidung getroffen hat“, so der Regierungschef Zoran Zaev, mit welcher er die Abgeordneten zu einem „Ja“ zum Namensdeal mit Athen bewegen möchte.

Zaev ist zuversichtlich, dass die notwendige Zweidrittelmehrheit (80 von 120 Abgeordneten) erreicht werden kann. Wie auch bereits im vergangenen Oktober ist der Regierungschef auf Stimmen der Oppositionspartei VMRO-DPMNE angewiesen. Damals wurde grünes Licht für eine Umbenennung in „Republik Nordmazedonien“ gegeben.

Athen stimmt gleichzeitig ab
Sollte die Abstimmung über eine Verfassungsänderung in Mazedonien durchgehen, so ist der gesamte Deal aber noch nicht fix. Auch das griechische Parlament muss noch seine offizielle Zustimmung im Rahmen einer Abstimmung geben.

Mehr als 25 Jahre sorgte der Streit um den Namen des Balkanstaats für Blockaden hinsichtlich eines EU- und Nato-Beitritts. Hauptverantwortlich dafür war Griechenland, da auch eine nördliche griechische Provinz den Namen Mazedonien trägt. Der Nachbarstaat fürchtete territoriale Ansprüche und stellte sich daher nicht selten gegen die ehemalige jugoslawische Republik.

Grundlage für die Beilegung des jahrelangen Jahresstreits zwischen Mazedonien und Griechenland stellt das von Zaev und Tsipras vereinbarte Abkommen aus dem vergangenen Jahr.

Kosmo.at
Bild: zVg.
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