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Kroatischer Tourismus boomt

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Wird es genügend Arbeitnehmer in dieser Branche im nächsten Jahr geben?

Laut den neusten Daten des Informationssystem für die Registrierung von Touristen “E-Visitor” wurden diesen Freitag und Samstag rund 300 Tausend Ankünfte und 2,1 Millionen Übernachtungen vermerkt.

Vorreiter waren Touristen aus Deutschland, gefolgt von Urlausbsreisenden aus Slowenien, Österreich, Polen und den Niederlanden. Die kroatischen Top-Destinationen in diesem Jahr sind Rovinj, Medulin, Poreč und Umag, gefolgt von Dubrovnik, Mali Lošinj, Crikvenica, Novalja und Split.

Während der Tourismussektor positive Zahlen verzeichnet, gibt es in der Branche Bedenken, dass es für die Saison 2019 einen Mangel an rund 15 tausend Arbeitnehmern geben könnte.

Tourismusminister Gari Cappelli erklärte, dass die einzige Möglichkeit, den Abfluss von qualifizierten Arbeitskräften zu stoppen sei, ihre Löhne zu erhöhen. Hoteliers sind jedoch der Meinung, dass sie nicht genügend Mittel haben werden, um die Löhne zu erhöhen-, bis die Regierung die Mehrwertsteuer für Gastronomie und Lebensmittel auf 10% senkt.

Želimir Kramarić von der Kroatischen Handelskammer betonte: „Damit dieser Sektor langfristig wettbewerbsfähig bleibt, muss er auf dem gleichen Niveau sein, wie bei unseren Konkurrenten. Bei all unseren Konkurrenten im Mittelmeerraum und in den EU-Mitgliedstaaten liegt die Mehrwertsteuer bei mehr oder weniger 10%. Bei einigen ist sie sogar noch niedriger, doch würde sie bei 10 % liegen,  wäre dies eine Art realistische Mehrwertsteuer.

Uns liegen aber inzwischen Informationen vor die belegen, das diese Saison nicht die Zahlen des Vorjahres erreichen wird. Wir bleiben dran.

Glas Hrvastke/
Bild: SNF
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