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Kroatien schließt Euro-Anleihe ab

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Kroatien hat am Donnerstag in London eine größere langfristige Geldaufnahme am Kapitalmarkt abgeschlossen.

Hiernach hat Kroatien eine Anleihe in Höhe von 1,275 Milliarden Euro aufgenommen, die im Januar 2030 zur Abzahlung fällig wird.

Der Zinssatz für die Anleihe betrug 2,75 Prozent, der für Kroatien ein Rekordtief darstellt.

Das Geld wird für die Refinanzierung von Schulden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro verwendet, die Kroatien beim Bau des modernen Autobahnnetzes akkumulierte.

Der kroatische Regierungschef Andrej Plenković sagte diesbezüglich:

“Mit dem Zinssatz von 2,75 Prozent, denke ich, dass wir einen Erfolg erzielt haben. Hiermit konnten wir Schulden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro abbezahlen, die jetzt fällig werden. Auf diese Weise können wir eine Refinanzierung der Schulden und eine Ersparnis von 160 Millionen Kuna, umgerechnet rund 21 Millionen Euro jährlich erzielen.”

Plenković fügte hinzu, dass der Zinssatz für die Anleihe voraussichtlich bei etwa 1 Prozent gelegen hätte, wäre Kroatien bereits Mitglied der Eurozone gewesen. (NR)

Autor: Tonci Petric

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