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Kroatien bekommt neun Milliarden Euro von der EU! Wofür?

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Die für Kohäsion und Reformen zuständige EU-Kommissarin Elisa Ferreira und die kroatische Ministerin für regionale Entwicklung und EU-Fonds Nataša Tramišak haben am Donnerstag auf einer Sondersitzung der Regierung das Partnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Kommission und der Republik Kroatien unterzeichnet, das Kroatien die Nutzung von neun Milliarden Euro ermöglicht nicht rückzahlbare EU-Mittel bis 2027.

Im Rahmen des Partnerschaftsabkommens mit der Kommission erhält Kroatien für den Zeitraum 2021 bis 2027 insgesamt 9 Milliarden Euro an kohäsionspolitischen Mitteln, um den

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wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt seiner Regionen und der grünen und digitaler Übergang.

Diese Investitionen sollen dazu beitragen, die regionalen wirtschaftlichen Unterschiede zu verringern und Qualifikationen, Ausbildung und Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern. EU-Mittel werden auch die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen und innovativen exportorientierten kroatischen Wirtschaft fördern.

Von den neun Milliarden Euro sind 2,56 Milliarden Euro für „Klimaschutz“ bestimmt, 2,5 Milliarden für „Jobs und Gleichstellung“, 1,74 Milliarden werden in die „innovative und smarte Wirtschaft“ investiert und 1,34 Milliarden Euro für „Verkehr“ .

Premierminister Andrej Plenković sagte in der Einführung der Regierungssitzung, dass der Wert des Abkommens von neun Milliarden Euro 17 Prozent des kroatischen BIP ausmacht und dass Kroatien zusammen mit anderen Finanzierungsquellen 25 Milliarden Euro für die Entwicklung im nächsten Jahrzehnt zur Verfügung hat .

Kommissarin Ferreira bewertete, dass das Abkommen zwischen der EG und Kroatien „viel mehr als nur Geld“ sei und das darstelle, was Kroatien sein möchte, und ein positiver Moment im Leben Kroatiens sei, ein Weg für Investitionen und eine ausgewogene Entwicklung.

Ihr zufolge hat das Abkommen drei Ambitionen. Die erste ist die Arbeit zur Schaffung eines „intelligenteren und wettbewerbsfähigeren Kroatiens“ mit der Diversifizierung der Wirtschaft und ihrer Digitalisierung, wobei sie die Notwendigkeit betonte, die wirtschaftliche Basis über den Tourismus hinaus zu erweitern.

Die zweite besteht darin, Kroatien „grüner“ zu machen und es auf eine „Netto-Null“-Wirtschaft auszurichten, und die dritte besteht darin, die kroatische Gesellschaft und Bevölkerung zu unterstützen, damit sie mit wettbewerbsfähigen Fähigkeiten und Fertigkeiten beschäftigungsfähiger wird.

Redaktion Politik
Bild: vorwärts.de

 

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