Der Internationale Währungsfonds IWF warnte davor, dass Kroatien keine Reformen durchführt und das Wachstum in den nächsten Jahren sich verlangsamen könnte.

Der kroatische Finanzminister Zdravko Marić hat in einem Interview für den Fernsehsender HRT auf die Kritik des Internationalen Währungsfonds IWF vor einer Reformmüdigkeit Kroatiens geantwortet:

Marić sagte:

„Einige dieser Segmente der Wirtschaft und der Gesellschaft sind seit Jahren schon unsere größten Probleme. Wir in der Regierung sind sich dieser Tatsache bewusst und sicherlich werden wir diesbezüglich reformen einleiten, nicht nur wegen dem internationalen Währungsfonds IWF, sondern auch wegen uns selber.“

Marić bestätigte desweiteren, dass 2018 diese Reformen begonnen werden.

Der IWF warnte davor, dass Kroatien keine Reformen durchführt und das Wachstum in den nächsten Jahren sich verlangsamen könnte.

Der IWF empfiehlt die Staatschulden unter 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu senken, eine Immobiliensteuer einzuführen und die Abgaben für eine Zusatzkrankenversicherung zu erhöhen.

Des Weiteren setzt sich der IWF für eine Reduzierung von Angestellten in der öffentlichen Verwaltung und für eine Anhebung des gesetzlichen Rentenalters ein. (NR)

Quelle: Toni Petric

Bild: Dnevnik.hr

Video: Arte

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